The National Times - Duda nach Gespräch mit Kellogg: USA wollen Truppenstärke in Region nicht verringern

Duda nach Gespräch mit Kellogg: USA wollen Truppenstärke in Region nicht verringern


Duda nach Gespräch mit Kellogg: USA wollen Truppenstärke in Region nicht verringern
Duda nach Gespräch mit Kellogg: USA wollen Truppenstärke in Region nicht verringern / Foto: © AFP

Die USA haben Polen nach Angaben von Präsident Andrzej Duda zugesichert, ihre Truppenstärke in der Region nicht zu verringern. "Uns wurde versichert, dass es absolut keine amerikanische Absicht gibt, die Aktivität hier in unserem Teil von Europa zu reduzieren", sagte Duda am Dienstag nach einem Treffen mit dem US-Sonderbeauftragten für die Ukraine und Russland, Keith Kellogg. Es gebe keine Pläne "die Zahl der amerikanischen Soldaten zu reduzieren".

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Duda appellierte an seine Landsleute, angesichts der US-Politik "Ruhe zu bewahren". Der als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump geltende Staatschef versicherte: "Es gibt keine Befürchtung, dass die Vereinigten Staaten ihre Präsenz in unserem Land reduzieren." Kellogg seinerseits äußerte sich nicht nach dem Treffen im Präsidentenpalast in Warschau.

Der US-Sonderbeauftragte ist seit einigen Tagen in Europa unterwegs, unter anderem war er bei der Münchner Sicherheitskonferenz, am Montag beriet er in Brüssel erstmals mit den Botschaftern der Nato-Länder. Von Warschau aus will er am Mittwoch nach Kiew weiterreisen, wo das Agieren der neuen US-Regierung äußerst kritisch gesehen wird. Bei seinem dreitägigen Aufenthalt in der Ukraine will der US-Sonderbeauftragte unter anderem mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sprechen.

Trump hatte vor einer Woche ein anderthalbstündiges Telefonat mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin geführt - ohne sich vorab mit den Europäern abzustimmen. Im Anschluss erklärte Trump, er habe mit dem Kreml-Chef einen "unverzüglichen" Beginn von Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine vereinbart. Am Dienstag trafen sich dann in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs hochrangige Delegationen der USA und Russlands.

Das Vorgehen Washingtons weckte bei westlichen Verbündeten die Befürchtungen, sowohl die Ukraine als auch die europäischen Partner würden von den Ukraine-Gesprächen ausgeschlossen. Die Nato-Partner der USA sind zudem verunsichert durch Forderungen der Trump-Regierung nach einem größeren europäischem Beitrag für das Militärbündnis. In diesem Zusammenhang gibt es Spekulationen, dass die USA ihre Truppenstärke in Europa drastisch reduzieren könnten.

S.Arnold--TNT

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