The National Times - Selenskyj fordert "faire" Gespräche unter Beteiligung der EU - Kritik an Treffen in Riad

Selenskyj fordert "faire" Gespräche unter Beteiligung der EU - Kritik an Treffen in Riad


Selenskyj fordert "faire" Gespräche unter Beteiligung der EU - Kritik an Treffen in Riad
Selenskyj fordert "faire" Gespräche unter Beteiligung der EU - Kritik an Treffen in Riad / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit Blick auf die Verhandlungen über die Zukunft seines Landes "faire" Gespräche unter Einbeziehung der Europäer gefordert. Die Ukraine, die EU, die Türkei und Großbritannien sollten in die Gespräche "und die Entwicklung der notwendigen Sicherheitsgarantien mit Amerika" einbezogen werden, sagte Selenskyj am Dienstag bei einem Besuch in Ankara.

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Er kritisierte die Ukraine-Gespräche am Dienstag in Saudi-Arabien, an denen hochrangige Vertreter der USA und Russlands teilgenommen hatten. Die Ukraine und die Europäer waren nicht zudem Treffen eingeladen. Es sei "wieder einmal über die Ukraine und ohne die Ukraine" gesprochen worden, sagte Selenskyj. Er hatte am Montag betont, dass die Ukraine keine Vereinbarung anerkennen werde, die ohne sie getroffen wurde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bot an, dass mögliche Gespräche unter Beteiligung Kiews in der Türkei stattfinden könnten. "Die Türkei wird ein idealer Gastgeber für mögliche Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in naher Zukunft sein", sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj in Ankara.

Bei ihrem Treffen in Riad hatten die Delegationen der USA und Russlands Verhandlungen zur Beilegung ihrer Differenzen und zur schnellen Beendigung des Ukraine-Kriegs vereinbart. Das US-Außenministerium teilte mit, beide Länder wollten Teams ernennen, um über ein baldiges Ende des Kriegs zu verhandeln. Die russische Delegation lobte, dass die Gespräche "ernsthaft" geführt worden seien. Es sei allerdings "schwer zu sagen", ob es eine Annäherung der Positionen der beiden Länder gegeben habe.

Bei den Beratungen in der saudiarabischen Hauptstadt handelte es sich um das erste Treffen auf dieser Ebene und in einem solchen Format seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor knapp drei Jahren. Für die USA nahmen Außenminister Marco Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Nahost-Sondergesandte Steve Witkoff teil. Moskau wurde durch Außenminister Sergej Lawrow und den Präsidentenberater Juri Uschakow vertreten.

W.Baxter--TNT

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