The National Times - Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen

Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen


Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen
Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen / Foto: © POOL/AFP

Im Vorfeld seines ersten Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, betont, dass die USA dem von Russland angegriffenen Land keine Verhandlungslösung aufzwingen würden. "Die Entscheidung der Ukrainer ist eine ukrainische Entscheidung", sagte Kellogg am Montag vor Journalisten nach Gesprächen im Nato-Hauptquartier in Brüssel.

Textgröße ändern:

Kellogg fügte hinzu: "Selenskyj ist der gewählte Staatschef einer souveränen Nation, diese Entscheidungen sind seine Entscheidungen und niemand wird sie einem gewählten Staatschef einer souveränen Nation aufzwingen."

Kellogg reist am Mittwoch für einen dreitägigen Besuch in die Ukraine. Dort wird er unter anderem Selenskyj zu Gesprächen treffen. Kelloggs Ukraine-Besuch soll auf ein Treffen von US-Vertretern mit russischen Regierungsvertretern in Saudi-Arabien am Dienstag folgen.

Kellogg zufolge arbeiten US-Vertreter derzeit gleichzeitig mit ukrainischen und russischen Vertretern daran, beide Länder an den Verhandlungstisch zu bringen. Er selbst sei in diesem Rahmen federführend für die Gespräche mit Kiew zuständig.

Vertreter anderer europäischer Staaten würden indes an den derzeitigen Gesprächen nicht teilnehmen, sagte Kellogg. Es sei weder "vernünftig" noch "machbar", dass "jeder mit am Tisch sitzt". Europäische Staaten würden jedoch einen "Beitrag" leisten.

Es sei durchaus möglich, dass das Thema der globalen und europäischen Sicherheitsarchitektur, ein von Moskau gefordertes Thema, Teil der Gespräche zwischen den USA und Russland sein werde, fügte Kellogg hinzu.

"Es würde mich nicht überraschen, wenn globale Themen angesprochen würden", sagte Kellogg und verwies auf Bemühungen, die Verbindungen Russlands zum Iran, zu China und zu Nordkorea zu schwächen.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit in Bremen begonnen

In Bremen haben am Freitag die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit begonnen. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Flydubai-Pilot schildert Angriff: "Konnte all diese Menschen nicht sterben lassen"

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf eine Flydubai-Maschine mit 174 Passagieren an Bord hat der verletzte Pilot erstmals die dramatischen Minuten im Cockpit geschildert. "Ich habe versucht, mein eigenes Leben zu retten, aber ich wusste, dass ich all diese Menschen nicht sterben lassen konnte", sagte der von seinem Co-Piloten attackierte indische Flugkapitän Smit Machchhar am Freitag. US-Präsident Donald Trump deutete unterdessen eine Beteiligung Irans an und drohte mit harten Konsequenzen.

Textgröße ändern: