The National Times - Revolutionsgarden im Iran präsentieren ersten Drohnenträger des Landes

Revolutionsgarden im Iran präsentieren ersten Drohnenträger des Landes


Revolutionsgarden im Iran präsentieren ersten Drohnenträger des Landes
Revolutionsgarden im Iran präsentieren ersten Drohnenträger des Landes / Foto: © SEPAH NEWS/AFP

Die Revolutionsgarde im Iran haben den ersten Drohnenträger des Landes vorgestellt. Das Schiff "Martyr Bahman Bagheri" sei in den vergangenen zwei Jahren von einem Handelsschiff in einen Drohnenträger umgebaut worden, erklärte Konteradmiral Aliresa Tangsiri anlässlich der Vorstellungszeremonie in den Gewässern des Persischen Golfs am Donnerstag. Es handele sich um das "größte Marine-Projekt" in der Geschichte der Islamischen Republik, fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, kann die "Martyr Bahman Bagheri" bis zu 60 Drohnen transportieren. Admiral Tangsiri teilte mit, von dem Schiff aus könnten auch Langstreckenraketen abgefeuert werden. Zudem biete es Platz für Hubschrauber und könne für die elektronische Kriegsführung eingesetzt werden.

Der Chef der Revolutionsgarden, Hossein Salami, betonte bei der Einweihungszeremonie, der Iran versuche niemanden einzuschüchtern, "aber wir werden uns der Drohung keiner Macht beugen".

Der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, General Mohammad Bagheri, der ebenfalls bei der Zeremonie anwesend war, beschrieb das Schiff als "mobile Basis", die "autonom in allen Gewässern der Welt operieren könne".

Seit Donald Trump am 20. Januar ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, hat Teheran seine Machtdemonstrationen verstärkt. Dazu zählen großangelegte Militärübungen, die Präsentation neuer Ausrüstung und Waffen sowie unterirdischer Militärbasen. Gleichzeitig hat der Iran Signale ausgesandt, die Verhandlungen über sein Atomprogramm wieder aufnehmen zu wollen.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung

In Lettland wird am Samstag unter dem Eindruck wiederholter Drohnenvorfälle und der Bedrohung durch Russland ein neues Parlament gewählt. Trotz Zugewinnen für populistische und Protestparteien wird erwartet, dass bei der Wahl der proeuropäische und proukrainische Kurs des baltischen Staates mit 1,8 Millionen Einwohnern bestätigt wird. In Umfragen führt die Mitte-rechts-Partei Vereinte Liste von Ministerpräsident Andris Kulbergs.

Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, hat anlässlich des Tages der Deutschen Einheit mehr ostdeutsche Spitzenpolitiker gefordert und sich für eine Bundespräsidentin aus Ostdeutschland ausgesprochen. "Wenn die Spitzen der Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober in Bremen zum Tag der deutschen Einheit zusammenkommen, fällt wieder mal auf, dass von Ihnen derzeit niemand aus Ostdeutschland kommt", sagte Kaiser der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag).

Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Justiz wegen ihrer Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei kurzfristigen Gerichtsentscheidungen abgesagt.

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Textgröße ändern: