The National Times - Trump: USA werden Kontrolle über Gazastreifen übernehmen

Trump: USA werden Kontrolle über Gazastreifen übernehmen


Trump: USA werden Kontrolle über Gazastreifen übernehmen
Trump: USA werden Kontrolle über Gazastreifen übernehmen / Foto: © AFP

Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. "Die USA werden die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen, und wir werden damit auch gute Arbeit leisten", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die USA würden unter anderem "für die Entfernung aller gefährlichen nicht explodierten Bomben und anderer Waffen in diesem Gebiet verantwortlich sein", führte Trump aus.

Textgröße ändern:

Die Entscheidung sei "nicht leichtfertig" getroffen worden, betonte der US-Präsident. Er erwarte aber, dass die Inbesitznahme des Gazastreifens durch die USA "langfristig" sei, sagte Trump weiter. Dies werde "Tausende von Arbeitsplätzen" schaffen. Zudem sei dies eine Möglichkeit, "diesem Teil des Nahen Ostens und vielleicht dem gesamten Nahen Osten große Stabilität" zu bringen.

Netanjahu pries Trump bei der Pressekonferenz als den "besten Freund, den Israel je im Weißen Haus hatte". Er hob dabei insbesondere die Fähigkeit Trumps hervor, "über den Tellerrand hinauszublicken". Der Plan des US-Präsidenten für den Gazastreifen könnte nach seiner Einschätzung "die Geschichte verändern". Es lohne sich, diesen Weg "weiter zu verfolgen".

Netanjahu äußerte sich zudem zuversichtlich bezüglich der Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien. "Ich glaube, dass ein Frieden zwischen Israel und Saudi-Arabien nicht nur machbar ist, ich glaube, dass er zustande kommen wird", sagte er.

Netanjahu war am Dienstag im Weißen Haus eingetroffen. Das Treffen der beiden Politiker im Weißen Haus ist eine demonstrative Freundschaftsbekundung des neuen US-Präsidenten gegenüber dem israelischen Regierungschef.

Netanjahu ist der erste ausländische Staatenlenker, den Trump seit seinem Amtsantritt vor rund Wochen empfängt. Trump pflegt seit seiner ersten Amtszeit (2017-21) enge Beziehungen zu Netanjahu.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung

In Lettland wird am Samstag unter dem Eindruck wiederholter Drohnenvorfälle und der Bedrohung durch Russland ein neues Parlament gewählt. Trotz Zugewinnen für populistische und Protestparteien wird erwartet, dass bei der Wahl der proeuropäische und proukrainische Kurs des baltischen Staates mit 1,8 Millionen Einwohnern bestätigt wird. In Umfragen führt die Mitte-rechts-Partei Vereinte Liste von Ministerpräsident Andris Kulbergs.

Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, hat anlässlich des Tages der Deutschen Einheit mehr ostdeutsche Spitzenpolitiker gefordert und sich für eine Bundespräsidentin aus Ostdeutschland ausgesprochen. "Wenn die Spitzen der Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober in Bremen zum Tag der deutschen Einheit zusammenkommen, fällt wieder mal auf, dass von Ihnen derzeit niemand aus Ostdeutschland kommt", sagte Kaiser der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag).

Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Justiz wegen ihrer Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei kurzfristigen Gerichtsentscheidungen abgesagt.

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Textgröße ändern: