The National Times - Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an

Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an


Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an
Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat vor dem Hintergrund des Atomkonflikts mit dem Iran angekündigt, zur Politik des "maximalen Drucks" gegen Teheran zurückzukehren. Er hoffe jedoch, dass es nicht nötig sein werde, diese oft anzuwenden, sagte er am Dienstag vor Journalisten im Weißen Haus. Der Präsident unterzeichnete eine Erklärung zur Verschärfung der Sanktionspolitik gegen den Iran, die an die Strafmaßnahmen seiner ersten Amtszeit (2017-2021) anknüpft.

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Darin werden alle Ministerien angewiesen, Sanktionen gegen den Iran zu schaffen, insbesondere als Reaktion auf Atomaktivitäten, wie ein Angestellter des Weißen Hauses während der Unterzeichnung zu Trump sagte. Trump habe damit "alle möglichen Werkzeuge", um den Iran daran zu hindern, "bösartig" zu handeln, sagte der Angestellte weiter.

"Ich hoffe, dass ich es nicht oft benutzen muss", sagte Trump. "Ich bin nicht glücklich darüber, aber ich habe nicht wirklich die Wahl, weil wir stark sein müssen", fügte er hinzu und sagte weiter: "Wir werden sehen, ob wir uns arrangieren können. Wir werden ein Abkommen mit dem Iran verhandeln und alle können zusammen leben."

Sollte er vom Iran umgebracht werden, würde das Land "ausgelöscht", fügte Trump hinzu. "Ich habe Anweisungen hinterlassen. Wenn sie das tun, (...) dann bleibt nichts übrig."

Der Republikaner hatte 2018 das von den USA, Deutschland und weiteren Staaten verhandelte Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt. Das 2015 verhandelte Abkommen sollte verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt und sah vor, dass der Iran seine Atomaktivitäten begrenzt. Im Gegenzug sollten gegen den Iran verhängte Sanktionen gelockert werden. Nach dem Ausstieg der USA hielt sich auch der Iran schrittweise nicht mehr an seine Verpflichtungen. Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Abkommens blieben seitdem erfolglos.

Zuletzt kam jedoch wieder etwas Bewegung in die Atomgespräche. Nach einem Treffen von Vertretern Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit iranischen Regierungsvertretern im Januar in Genf bezeichneten beide Seiten die Verhandlungen als "offen" und "konstruktiv". Der Dialog solle fortgesetzt werden. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, rief Trump und den Iran ihrerseits zum Dialog auf.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte, die neue US-Regierung müsse sich bemühen, Teherans Vertrauen wiederzugewinnen, falls sie neue Atomgespräche wolle.

D.Kelly--TNT

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