The National Times - Israels Regierungschef Netanjahu benennt Nachfolger für Armeechef Halevi

Israels Regierungschef Netanjahu benennt Nachfolger für Armeechef Halevi


Israels Regierungschef Netanjahu benennt Nachfolger für Armeechef Halevi
Israels Regierungschef Netanjahu benennt Nachfolger für Armeechef Halevi / Foto: © AFP/Archiv

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will Ejal Samir zum Nachfolger von Armeechef Herzi Halevi machen. Darauf habe sich Netanjahu mit Verteidigungsminister Israel Katz verständigt, teilte das Büro des Regierungschefs am Samstagabend mit. Der 59-jährige Samir soll Halevi ersetzen, der kürzlich wegen des "Versagens" des Militärs beim Angriff der radikalislamischen Hamas vom 7. Oktober 2023 seinen Rücktritt eingereicht hatte.

Textgröße ändern:

Halevi hatte am 21. Januar darum gebeten, am 6. März von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Der 57-Jährige betonte dabei, seit 40 Jahren sei es seine "Mission" gewesen, den Staat Israel zu schützen. Am Morgen des 7. Oktober 2023 habe es die Armee unter seiner Führung aber nicht geschafft, die israelischen Bürger zu schützen.

Den Angreifern war es damals trotz der schwer gesicherten Grenze zum Gazastreifen gelungen, einen Armeestützpunkt, Wohngebiete und ein Musik-Festival in Israel zu stürmen. Bei dem beispiellosen Angriff der Hamas und mit ihr verbündeter Gruppen wurden laut israelischen Angaben 1210 Menschen getötet und 251 weitere als Geiseln verschleppt.

A.Davey--TNT

Empfohlen

G7 geben Rohöl- und Diesel-Reserven frei - Trump schließt Diesel-Exportstopp aus

Angesichts der massiv gestiegenen Spritpreise haben sich die G7-Staaten auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven verständigt - ein zuvor von den USA angedrohter Diesel-Exportstopp ist laut US-Präsident Donald Trump vom Tisch. "Wir werden kein Exportverbot verhängen", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus und lobte die Entscheidung der europäischen Staaten, Diesel aus ihren Reserven freizugeben.

Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung

In Lettland wird am Samstag unter dem Eindruck wiederholter Drohnenvorfälle und der Bedrohung durch Russland ein neues Parlament gewählt. Trotz Zugewinnen für populistische und Protestparteien wird erwartet, dass bei der Wahl der proeuropäische und proukrainische Kurs des baltischen Staates mit 1,8 Millionen Einwohnern bestätigt wird. In Umfragen führt die Mitte-rechts-Partei Vereinte Liste von Ministerpräsident Andris Kulbergs.

Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, hat anlässlich des Tages der Deutschen Einheit mehr ostdeutsche Spitzenpolitiker gefordert und sich für eine Bundespräsidentin aus Ostdeutschland ausgesprochen. "Wenn die Spitzen der Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober in Bremen zum Tag der deutschen Einheit zusammenkommen, fällt wieder mal auf, dass von Ihnen derzeit niemand aus Ostdeutschland kommt", sagte Kaiser der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag).

Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Justiz wegen ihrer Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei kurzfristigen Gerichtsentscheidungen abgesagt.

Textgröße ändern: