The National Times - Nach Verzögerung durch Brände: Biden ruft National Monuments in Kalifornien aus

Nach Verzögerung durch Brände: Biden ruft National Monuments in Kalifornien aus


Nach Verzögerung durch Brände: Biden ruft National Monuments in Kalifornien aus
Nach Verzögerung durch Brände: Biden ruft National Monuments in Kalifornien aus / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Weniger als eine Woche vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Joe Biden am Dienstag zwei neue National Monuments in Kalifornien ausgerufen. Das Chuckwalla und das Sattitla National Monument sollte eigentlich bereits in der vergangenen Woche ausgerufen werden. Die Zeremonie war allerdings von den Waldbränden in Los Angeles verzögert worden.

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Das Chuckwalla National Monument umfasst ein 252.000 Hektar großes Gebiet in der Nähe des bekannten Joshua-Tree-Nationalparks in Südkalifornien, das 90.000 Hektar große Sattitla National Monument befindet sich im äußersten Norden des Bundesstaates an der Grenze zu Oregon. Der Status des National Monument schützt die Gebiete vor Umweltzerstörung etwa durch Bohrungen nach Öl oder Gas, Bergbau, Solaranlagen und anderer industrieller Nutzung.

"Unsere natürlichen Schätze sind der Stolz unseres Landes, die Verbindung zwischen der physischen und der spirituellen Welt, eine Brücke in unsere Vergangenheit und in unsere Zukunft", sagte Biden in einer Rede im Weißen Haus.

Ursprünglich war geplant gewesen, die zeremonielle Ausrufung der beiden National Monuments in der vergangenen Woche in Kalifornien abzuhalten. Der Termin musste aufgrund der starken Winde, die auch zu der schnellen Ausbreitung der Brände in Los Angeles beigetragen haben, abgesagt werden.

Während Bidens vierjähriger Amtszeit sind acht weitere National Monuments eingerichtet und vier erweitert worden. Damit hat Biden nach Angaben des Weißen Hauses nach der Ausrufung der National Monuments in Kalifornien mehr Land und Gewässer unter Schutz gestellt als jeder andere US-Präsident. "Wir haben die aggressivste Klimapolitik in der Geschichte der Erde verfolgt", sagte Biden.

Vergangene Woche hatte Biden bereits ein Verbot von Bohrungen nach Öl und Gas in einem riesigen Gebiet vor den US-Küsten verhängt. Das Verbot gilt entlang der gesamten Atlantikküste, am Golf von Mexiko, an der Pazifikküste von Mexiko bis Kanada sowie Teilen der Küsten von Alaska, erklärte Biden vergangene Woche. Der künftige Präsident Donald Trump, der die Ausbeutung fossiler Brennstoffe wieder forcieren will, reagierte empört und erklärte, er werde das Verbot kassieren.

Umweltschützer fürchten, dass mit dem Amtsantritt Trumps am 20. Januar wieder Einschnitte beim Schutz der Natur erfolgen könnten - Trump hatte in seiner ersten Amtszeit Schutzgebiete abgeschafft, um fossile Energien zu gewinnen.

A.Wood--TNT

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