The National Times - Erneut Abwahlantrag gegen Potsdams Oberbürgermeister Schubert eingereicht

Erneut Abwahlantrag gegen Potsdams Oberbürgermeister Schubert eingereicht


Erneut Abwahlantrag gegen Potsdams Oberbürgermeister Schubert eingereicht
Erneut Abwahlantrag gegen Potsdams Oberbürgermeister Schubert eingereicht / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Ein Teil der Potsdamer Stadtverordneten hat einen neuen Anlauf für die Abwahl von Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) gestartet. Der Abwahlantrag sei am Dienstag im Büro der Stadtverordnetenversammlung eingegangen, teilte Schubert mit. Er soll in die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 22. Januar eingebracht werden.

Textgröße ändern:

Er bedaure dies, erklärte Schubert. "Ich hatte gehofft, dass wir nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung Lösungen für eine weitere Zusammenarbeit bis zur Neuwahl des Oberbürgermeisters im Herbst 2026 finden." Dieses Ziel habe er auch weiterhin.

Die für Korruption zuständige Staatsanwaltschaft Neuruppin hatte gegen den 51-Jährigen, der seit 2018 Stadtoberhaupt von Potsdam ist, wegen Vorteilsnahme ermittelt. Grund dafür war, dass Schubert teils in Begleitung seiner Frau zahlreiche Heimspiele von Potsdamer Sportvereinen kostenlos im VIP-Bereich besucht hatte. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wollten sich die Vereine durch die großzügige Einladungspraxis das Wohlwollen der Verwaltungsspitze sichern.

Schubert argumentierte, er habe mit seinen Besuchen den Veranstaltern und Vereinen die Wertschätzung der Stadt für ihr Engagement zeigen wollen. Er sei davon aus ausgegangen, das Richtige zu tun. Im Dezember wurden die Ermittlungen gegen eine Auflage eingestellt. Diese beinhaltete, dass Schubert 20.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung sowie rund 14.000 Euro an die Landeskasse zahlen muss.

Bereits nach Bekanntwerden der Ermittlungen hatte die Stadtverordnetenversammlung im Mai 2024 einen Abwahlantrag gegen Schubert eingereicht. Dieser wurde allerdings zurückgezogen, als bekannt wurde, dass er mit Stimmen der AfD-Fraktion zustande gekommen war.

Der nun eingereichte Abwahlantrag kam einem Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" zufolge ohne Zustimmung von SPD und AfD zustande. Laut Zeitung unterschrieben 38 der 56 Stadtverordneten - damit liegt eine Zweidrittelmehrheit vor.

Nach Einbringung des Abwahlantrags ist eine sogenannte Abkühlphase von einem Monat vorgesehen. "Ich habe den Stadtverordneten Gespräche angeboten und werde konkrete Vorschläge für die Zusammenarbeit und auch die inhaltlichen Schwerpunkte bis zum September 2026 vorlegen", erklärte Schubert.

A.M.James--TNT

Empfohlen

"Wahrer Held": Netanjahu lädt indischen Piloten des Flydubai-Flugs nach Israel ein

Nach der Vereitelung eines mutmaßlichen Anschlags auf eine Flydubai-Maschine mit vorwiegend israelischen Passagieren an Bord hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu den indischen Piloten Smit Machchhar als "wahren Helden" bezeichnet und ihn nach Israel eingeladen. "Sie sind ein wahrer Held der tapferen Völker Indiens und Israels, und Sie sind ein Held der ganzen Welt", sagte Netanjahu am Samstag zu dem im Krankenhaus liegenden verletzten Piloten in einem Telefonat, wie ein von Netanjahus Büro veröffentlichtes Video zeigte.

ALEX BODI ȘI AMBASADORUL REPUBLICII SUDANUL DE SUD, GUM DOMINIC MATIOK, DISCUTĂ LA BERLIN DESPRE POSIBILITATEA ÎNFIINȚĂRII UNUI CONSULAT ONORIFIC LA BUCUREȘTI

Antreprenorul român Alex Bodi (41 de ani) și ambasadorul sud-sudanez Gum Dominic Matiok Matiok (60 de ani) au discutat, la 27 septembrie 2026, la hotelul Ritz-Carlton din Berlin, despre înființarea unui consulat onorific al Republicii Sudanul de Sud la București. Este avută astfel în vedere o reprezentanță consulară care ar putea sprijini schimburile dintre cele două țări, Bodi fiind propus pentru funcția de consul onorific.

Nach Luftangriffen auf Sanaa: Huthi-Miliz im Jemen greift Aramco-Anlage in Riad an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat eigenen Angaben zufolge eine Anlage des saudiarabischen Ölriesen Aramco in Riad angegriffen. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Samstag von einem Brand in der Anlage in der Hauptstadt. Zuvor hatten die Huthis der Armee Saudi-Arabiens vorgeworfen, 26 Luftangriffe auf die von der Miliz kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa geflogen zu haben.

Ex-BSW Politikerin Wolf warnt Wagenknecht vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt

Thüringens Finanzministerin Katja Wolf hat vor der konstituierenden Sitzung des Landtags in Sachsen-Anhalt scharfe Kritik am Kurs ihrer Ex-Partei BSW geübt und diese vor einer Unterstützung der AfD gewarnt. "Das BSW wird der AfD erstmals zum Vorsitz über ein Landesparlament verhelfen", sagte Wolf der Nachrichtenseite ntv.de in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview. "Der AfD den Landtagspräsidenten zu überlassen, halte ich aber für falsch, weil das eine sehr machtvolle Position ist", betonte Wolf.

Textgröße ändern: