The National Times - Trauerzug: Auftakt zu Feierlichkeiten für verstorbenen US-Präsidenten Carter

Trauerzug: Auftakt zu Feierlichkeiten für verstorbenen US-Präsidenten Carter


Trauerzug: Auftakt zu Feierlichkeiten für verstorbenen US-Präsidenten Carter
Trauerzug: Auftakt zu Feierlichkeiten für verstorbenen US-Präsidenten Carter / Foto: © POOL/AFP

In den USA haben die sechstägigen Trauerfeierlichkeiten für den im Alter von 100 Jahren gestorbenen früheren Präsidenten Jimmy Carter begonnen. Sein in die US-Flagge gehüllter Sarg wurde am Samstag durch seinen Heimatort Plains im Bundesstaat Georgia gefahren. Zahlreiche Menschen säumten die Straßen, um den Trauerzug zu sehen. Sie schwenkten Fahnen oder salutierten, als der Konvoi an ihnen vorbeifuhr.

Textgröße ändern:

Der Trauerzug stoppte an der Erdnussfarm, auf der Carter aufgewachsen war. Dort wurde eine Glocke zu Ehren des 39. Präsidenten der USA 39 Mal geläutet. "Er war ein Mann, der nicht umherstolzierte, er war ein ganz gewöhnlicher Mensch", sagte der 71-jährige William Brown der Nachrichtenagentur AFP, während er in Plains auf den Trauerzug wartete. "Wir werden ihn vermissen."

Anschließend sollte der Sarg mit Carters Leichnam nach Atlanta gebracht werden, wo der frühere Präsident auch aufgebahrt werden soll. Am Dienstag wird er per Flugzeug in die US-Hauptstadt Washington gebracht, wo er im Kapitol aufgebahrt werden soll. Zwei Tage später findet in der National Cathedral die Zeremonie für das Staatsbegräbnis statt.

Anschließend wird der Sarg zurück nach Georgia geflogen, wo Carter an der Seite seiner 2023 gestorbenen Ehefrau Rosalynn beerdigt wird. Carter war drei Monate nach seinem 100. Geburtstag am 29. Dezember in seinem Haus in Plains im Kreise seiner Familie gestorben. Der Demokrat war von 1977 bis 1981 US-Präsident. 2002 wurde er für sein humanitäres Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Teilergebnisse: Pro-EU-Partei von Lettlands Regierungschef Kulbergs liegt vorn

Bei der Parlamentswahl in Lettland ist die Regierungspartei von Ministerpräsident Andris Kulbergs Teilergebnissen zufolge wie erwartet stärkste Kraft geworden - womit der Baltenstaat seinen proeuropäischen und proukrainischen Kurs fortsetzen dürfte. Kulbergs Mitte-rechts-Partei Vereinte Liste erzielte nach Auszählung der Hälfte aller Wahlzettel 35,8 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission am Sonntag bekanntgab.

Wahlen in in Bosnien und Herzegowina zu zentralem Staatspräsidium und Parlamenten

In Bosnien und Herzegowina wird am Sonntag gewählt. Die Bürgerinnen und Bürger des in einen serbischen und einen kroatisch-muslimischen Teilstaat geteilten Landes bestimmen das zentrale Parlament und die beiden regionalen Parlamente neu. Auch wählen sie die Präsidenten der Teilrepubliken und das dreiköpfige Staatspräsidium des Zentralstaats. Die Präsidentschaft ist mit einem Kroaten, einem bosnischen Muslim und einem Serben besetzt.

Lula gegen Bolsonaro-Sohn: Brasilien wählt Präsidenten und Parlament

Brasilien wählt am Sonntag seinen Präsidenten sowie große Teile seines Parlaments. Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und sein wichtigster Herausforderer Flávio Bolsonaro liegen in den Umfragen eng beieinander. Erreicht keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 25. Oktober eine Stichwahl statt.

Rechtsextreme Gruppen wollen in Madrid zu Protestcamp gegen Wohnungsnot vordringen

Inmitten der seit Tagen anhaltenden Proteste gegen die Wohnungsnot in Spanien haben sich am Samstagabend Dutzende Mitglieder rechtsextremer Gruppe im Zentrum von Madrid versammelt. Einige versuchten, das auf der Plaza del Sol von Aktivisten errichtete Protestcamp zu erreichen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Einige aus der Gruppe zeigten den Hitlergruß. Die Polizei verstellte den Rechtsextremen den Weg in das Protestcamp.

Textgröße ändern: