The National Times - Milliardär Musk beginnt mit Gesprächen zum Umbau des US-Regierungsapparats

Milliardär Musk beginnt mit Gesprächen zum Umbau des US-Regierungsapparats


Milliardär Musk beginnt mit Gesprächen zum Umbau des US-Regierungsapparats
Milliardär Musk beginnt mit Gesprächen zum Umbau des US-Regierungsapparats / Foto: © AFP

Der Hightech-Milliardär Elon Musk hat am Donnerstag im US-Kongress mit den Gesprächen über den von ihm geplanten drastischen Personalabbau im Regierungsapparat begonnen. Musk und der Geschäftsmann Vivek Ramaswamy trafen in Washington eine Reihe von Abgeordneten, um ihre Pläne zur radikalen Senkung von Kosten und zum Abbau behördlicher Regulierungen darzulegen.

Textgröße ändern:

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die beiden Milliardäre mit der Leitung einer neuen Abteilung für effizientes Regieren (Doge) beauftragt. Sie sollen als externe Berater der Regierung dafür sorgen, dass hunderte Milliarden Dollar eingespart, Kompetenzen der Behörden beschnitten und zahlreiche öffentlich Bedienstete entlassen werden.

Trump hatte während seiner Wahl-Kampagne dem von ihm so bezeichneten "deep state" den Kampf angesagt, womit er einen korrupten "Staat im Staate" meint, der sich seinen Vorhaben in der ersten Amtszeit (2017-2021) widersetzt habe. Am 20. Januar tritt der Republikaner zu seiner zweiten Amtszeit an und hat für sein Kabinett eine Reihe von Unternehmern und Politikern nominiert, die seine radikale Agenda umsetzen sollen.

Mit den Worten "ein historischer Moment für unser Land", begrüßte der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, Musk und Ramaswamy. "Es gibt eine enorme Menge an Verschwendung, Betrug und Missbrauch", sagte Johnson. "Die Regierung ist zu groß, sie macht zu viele Dinge, und sie macht fast nichts gut." Die Steuerzahler hätten Besseres verdient.

Die beiden Unternehmer hatten im vergangenen Monat im "Wall Street Journal" ihre Pläne dargelegt. Eine überbordende Bürokratie sei eine "existenzielle Bedrohung" für die US-Demokratie, schrieben sie. Um die Kosten zu senken, seien ein massiver Stellenabbau "in der gesamten Bundesbürokratie", die Streichung von Subventionen sowie die Aufhebung zahlreicher Regulierungen erforderlich.

"Die Wähler haben Donald Trump am 5. November mit einem klaren Mandat für einen radikalen Wandel ausgestattet, und sie verdienen es, diesen auch zu bekommen", hieß es weiter.

Musk hatte Trump im Wahlkampf massiv unterstützt und den ihm gehörenden Onlinedienst X für die Trump-Kampagne eingesetzt. Durch sein Bündnis mit dem Rechtspopulisten verfügt er nun über erhebliche Einflussmöglichkeiten auf die US-Regierung.

Über seine Unternehmen SpaceX und Tesla ist Musk auf vielfältige Weise mit Regierungsbehörden verflochten, was die Frage nach massiven Interessenkonflikten aufwirft. Am Ende könnte seine Tätigkeit als Regierungsberater dazu führen, dass Musk praktisch selbst die Abschaffung von Behörden vorantreibt, die seine Unternehmen regulieren.

Der Hightech-Unternehmer hatte erklärt, der Regierungshaushalt im Umfang von 6,8 Billionen Dollar könne um mindestens zwei Billionen Dollar gekürzt werden. Bis Mitte 2026 soll die Arbeit seiner Abteilung beendet sein und eine verkleinerte Regierung stehen.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Präsidentschaftswahl in Brasilien: Bolsonaro knapp vor Lula - Stichwahl Ende Oktober

Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat der rechtsgerichtete Senator Flávio Bolsonaro knapp vor dem linksgerichteten Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva gelegen. Der 45-Jährige kam am Sonntag nach Angaben des Wahlgerichts nach Auszählung der Stimmen von rund 99 Prozent der Wahlbüros auf rund 47 Prozent. Er lag damit knapp vor dem 80-jährigen Lula, der knapp 45 Prozent erreichte. Beide Kandidaten treten nun am 25. Oktober in einer Stichwahl gegeneinander an, da keiner von ihnen mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erzielte.

Präsidentenwahl in Brasilien: Bolsonaro liegt laut ersten Teilergebnissen vor Lula

Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist der rechtsgerichtete Senator Flávio Bolsonaro laut ersten Teilergebnissen vorerst an dem linksgerichteten Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva vorbeigezogen. Nach der Auszählung von etwa 65 Prozent der elektronischen Wahlurnen des Landes lag Bolsonaro bei 49,8 Prozent der Stimmen, Lula lag demnach bei 42,2 Prozent der Stimmen. Die übrigen Kandidaten lagen jeweils im einstelligen Bereich.

Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt sich zum Wahlsieger und dankt Trump und Putin

Bei den Wahlen in Bosnien-Herzegowina hat der abgesetzte bosnische Serbenführer Milorad Dodik nach eigenen Angaben seine Macht in der serbischen Teilrepublik gesichert. "Ich erkläre, dass wir gewonnen haben", sagte Dodik am Sonntag vor Unterstützern in Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska. Seine Partei habe sowohl in der Teilrepublik gewonnen als auch den serbischen Sitz des dreiköpfigen Staatspräsidiums des Zentralstaats.

NOOSHA AUBEL UND DAS BESCHÄMENDE VERSAGEN DER STRUKTUREN IM RATHAUS POTSDAM

Noosha Aubel ist 50 Jahre alt, parteilos und seit dem 24. Oktober 2025 Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam. Von 2017 bis 2023 gehörte sie bereits als Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport zur Verwaltungsspitze. Damit ist sie keine politische Anfängerin, die sich erst in Potsdamer Strukturen einarbeiten müsste. Sie kennt dieses Rathaus, seine Zuständigkeiten und seine Schwachstellen seit Jahren. Genau deshalb wiegen die Vorgänge um die mehrfach schwerstbehinderten Schwestern Heddå und Heidrūn politisch besonders schwer und werden Fragen an fehlendem Anstand und Moral auf.

Textgröße ändern: