The National Times - Lai appelliert bei Besuch an US-Gedenkort Pearl Harbour an gemeinsame Friedensbemühungen

Lai appelliert bei Besuch an US-Gedenkort Pearl Harbour an gemeinsame Friedensbemühungen


Lai appelliert bei Besuch an US-Gedenkort Pearl Harbour an gemeinsame Friedensbemühungen
Lai appelliert bei Besuch an US-Gedenkort Pearl Harbour an gemeinsame Friedensbemühungen / Foto: © AFP

Zum Auftakt seiner einwöchigen Pazifikreise hat Taiwans Präsident Lai Ching-te an die gemeinsamen Friedensbemühungen seines Landes mit dem Partner USA appelliert. "Frieden ist unbezahlbar, und Krieg hat keine Gewinner", sagte Lai am Sonntag bei einem Besuch des historischen Gedenkortes USS Arizona Memorial in Pearl Harbour im US-Bundesstaat Hawaii. "Wir müssen gemeinsam kämpfen, um Krieg zu verhindern."

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Lai war am Samstag zu einer Pazifik-Tour aufgebrochen. Er wurde am Flughafen von Honolulu auf einem roten Teppich empfangen, wie sein Büro mitteilte. Demnach war es das erste Mal, dass einem taiwanischen Präsidenten ein solcher Empfang bereitet wurde. Lai wurde von unter anderen von der Geschäftsführerin des in Washington ansässigen American Institute in Taiwan, Ingrid Larson, sowie dem Gouverneur von Hawaii, Josh Green, empfangen.

China verurteilte die USA für Lais "Zwischenstopp" in Hawaii "aufs Schärfste". Peking habe bei den USA "ernsthaften Protest eingelegt", erklärte das Außenministerium in Peking am Sonntag. China werde die Entwicklungen "genau beobachten und starke Maßnahmen ergreifen, um die Souveränität und territoriale Integrität unserer Nation zu verteidigen".

Washington ist der wichtigste Verbündete Taiwans, auch wenn die USA die Insel diplomatisch nicht anerkennen. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

Der Angriff Japans im Jahr 1941 auf den US-Stützpunkt in Pearl Harbour, bei dem 2402 US-Soldaten getötet wurden, hatte den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg ausgelöst.

S.Cooper--TNT

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