The National Times - Spaniens Regierungschef Sánchez empfängt palästinensischen Amtskollegen Mustafa

Spaniens Regierungschef Sánchez empfängt palästinensischen Amtskollegen Mustafa


Spaniens Regierungschef Sánchez empfängt palästinensischen Amtskollegen Mustafa
Spaniens Regierungschef Sánchez empfängt palästinensischen Amtskollegen Mustafa / Foto: © AFP

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und sein palästinensischer Amtskollege Mohammed Mustafa haben am Donnerstag in Madrid eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Ziel des Besuchs Mustafas sei es, die Anerkennung von "Palästinas Staatlichkeit auf internationaler Ebene" zu fördern, teilte die spanische Regierung mit. Madrid forderte weitere Länder dazu auf, seinem Beispiel und dem Beispiel Irlands, Norwegens und Sloweniens zu folgen. Alle vier Länder haben einen palästinensischen Staat anerkannt.

Textgröße ändern:

Die zwischen Sánchez und Mustafa geschlossenen Abkommen zielten auf eine engere Zusammenarbeit im Bereich Arbeit, Bildung, Jugend und Landwirtschaft, hieß es weiter. "Spanien hat sich verpflichtet, Palästina in den kommenden zwei Jahren mit mindestens 75 Millionen Euro zu unterstützen." Mustafa äußerte die Hoffnung, dass das Treffen ein "Katalysator für die weitere Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern" sein werde.

Sánchez ist innerhalb der EU einer der größten Kritiker des israelischen Kriegs im Gazastreifen und gilt als Unterstützer der Palästinenser. Der Sozialdemokrat empfing im September bereits Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Madrid.

Den Krieg im Gazastreifen war durch den brutalen Überfall der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden. Nach israelischen Angaben wurden dabei 1206 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Als Reaktion griff Israel Ziele im Gazastreifen an, erklärtes Ziel ist die Zerstörung der Hamas. Nach von unabhängiger Seite nicht überprüfbaren Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden bislang mehr als 44.00 Menschen im Gazastreifen getötet.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Nach Wahl: Parlament in Äthiopien bestätigt Ministerpräsident Abiy im Amt

Nach der Wahl im Juni hat das Parlament in Äthiopien Ministerpräsident Abiy Ahmed am Montag im Amt bestätigt. Ahmed war von seiner regierenden Wohlstands-Partei PP aufgestellt worden, er war der einzige Kandidat. Ahmed ist seit 2018 Ministerpräsident des ostafrikanischen Landes, seine PP hatte sich bei der Parlamentswahl am 1. Juni rund 90 Prozent der Sitze im Parlament in Addis Abeba gesichert.

Kiew gibt Nutzung von KI-Luftabwehrgeschützen bekannt

Die ukrainische Luftwaffe hat die Nutzung von mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitenden Luftabwehrgeschützen bekannt gegeben. Um auf russische Angriffe mit düsenbetriebenen Drohnen zu reagieren, würden nun "robotische Geschütze auf Brücken installiert", sagte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Juri Ihnat, am Montag im nationalen Fernsehen. Es habe bereits Abschüsse gegeben, fügte er hinzu.

Frühere Trump-Sprecherin Leavitt arbeitet künftig bei Fox News

Die frühere Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, arbeitet künftig für den Sender Fox News. Die 29-Jährige werde dort ab dem 1. November als Kommentatorin tätig sein, teilte die Geschäftsführerin von Fox News Media, Suzanne Scott, am Montag mit. Sie solle in allen Programmen "authentische und pointierte Einblicke" liefern, erklärte Scott.

USA ziehen nach verdächtigem Vorfall B-1-Bomber von britischem Militärstützpunkt ab

Nach dem verdächtigen Vorfall am britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford vor einer Woche haben die USA alle ihre dort stationierten B-1-Bomber abgezogen. Die Verlegung der Flugzeuge sei nach neuen Hinweisen auf ein vom Iran unterstütztes Komplott erfolgt, berichtete die "New York Times" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter. Demnach habe sich die Lage in den vergangenen 24 Stunden zugespitzt. London erklärte dagegen, der Stützpunkt sei sicher.

Textgröße ändern: