The National Times - Treffen mit Biden: Chinas Präsident Xi wirbt für stabile Beziehungen zu den USA

Treffen mit Biden: Chinas Präsident Xi wirbt für stabile Beziehungen zu den USA


Treffen mit Biden: Chinas Präsident Xi wirbt für stabile Beziehungen zu den USA
Treffen mit Biden: Chinas Präsident Xi wirbt für stabile Beziehungen zu den USA / Foto: © POOL/AFP

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat mit Blick auf den bevorstehenden Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus für "stabile" Beziehungen zu den USA geworben. Peking sei bereit, mit der künftigen US-Regierung zusammenzuarbeiten, "um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, die Kooperation auszuweiten und Differenzen zu bewältigen", sagte Xi am Samstag bei einem Treffen mit dem scheidenden US-Präsidenten Joe Biden in Peru. Dieser betonte, der Wettbewerb zwischen den beiden Ländern dürfe nicht zu einem Konflikt führen.

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Das Gespräche der beiden Präsidenten fand am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der peruanischen Hauptstadt Lima statt. China werde sich um einen "reibungslosen Übergang" in den Beziehungen zu den Vereinigten Staaten bemühen, sagte Xi mit Blick auf den Amtsantritt Trumps im Januar. Beide Länder sollten "weiterhin den richtigen Weg erkunden", um miteinander auszukommen und eine "langfristige friedliche Koexistenz zu erreichen", fügt er hinzu.

Biden sagte, er sei "sehr stolz auf die Fortschritte, die wir beide gemeinsam gemacht haben". Es dürfe nicht zugelassen werden, dass der Wettbewerb zwischen den USA und China "in einen Konflikt ausartet".

Biden und Xi hatten sich zuletzt bei einem Gipfel im November 2023 in Kalifornien getroffen. Dabei vereinbarten sie unter anderem, die militärische Kommunikation zwischen den Streitkräften ihrer Länder wieder aufzunehmen. Der künftige US-Präsident Trump sieht im wachsenden weltpolitischen Gewicht Chinas eine Gefahr und hat bereits im Wahlkampf Zölle in Höhe von 60 Prozent auf Produkte aus China angekündigt.

Xi warnte am Samstag nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua davor, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern in eine Schieflage geraten oder sich sogar zurückentwickeln könnten, wenn eine Seite die andere als Gegner oder Feind ansieht.

Für Spannungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten hatten in den vergangenen Jahren vor allem Handelsfragen sowie Chinas Auftreten gegenüber Taiwan und im Südchinesischen Meer gesorgt. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt. Zudem versuchte China verstärkt, seine Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer durchzusetzen.

An den Gesprächen in Lima nahmen unter anderem auch US-Außenminister Antony Blinken und der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan teil. Der chinesischen Delegation gehörten Cai Qi, ein hochrangiges Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas, Außenminister Wang Yi und Handelsminister Wang Wentao an.

E.Reid--TNT

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