The National Times - Gegner von Regierungschef Rama: Albaniens Ex-Präsident Meta festgenommen

Gegner von Regierungschef Rama: Albaniens Ex-Präsident Meta festgenommen


Gegner von Regierungschef Rama: Albaniens Ex-Präsident Meta festgenommen
Gegner von Regierungschef Rama: Albaniens Ex-Präsident Meta festgenommen / Foto: © AFP

Der frühere albanische Präsident Ilir Meta - ein erbitterter Gegner von Ministerpräsident Edi Rama - ist nach Angaben seiner Partei festgenommen worden. Er sei in der Hauptstadt Tirana festgenommen worden, teilte die Freiheitspartei am Montag mit und erklärte, keine offizielle Begründung erhalten zu haben. Medienberichten zufolge wird Meta der Geldwäsche verdächtigt. Der 55-jährige Meta war von 2017 bis 2022 Präsident Albaniens.

Textgröße ändern:

Bilder von albanischen Medien zeigten Polizisten, die Meta aus seinem Auto in einen Transporter von Spezialkräften der Polizei brachten. Ein Fotograf, der für die Nachrichtenagentur AFP arbeitet, sah, wie Meta am Nachmittag eine Polizeistation verließ, um ins Gefängnis gebracht zu werden. Die Staatsanwaltschaft reagierte zunächst nicht auf eine AFP-Anfrage. Der Generalsekretär der Freiheitspartei, Tedi Blushi, bezeichnete die Festnahme als eine "kriminelle Entführung".

Gegen Meta und seine Frau wird seit zwei Jahren wegen Vorwürfen der Verschleierung von Einkünften ermittelt. Der ehemalige Ministerpräsident und Präsident Sali Berisha, der Vorsitzende der oppositionellen Demokratischen Partei, sagte auf einer Pressekonferenz, die "Verfolgung von Ilir Meta" sei "politisch" motiviert. Berisha seinerseits steht wegen Korruptionsermittlungen unter Hausarrest.

N.Johns--TNT

Empfohlen

US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache

Der in die Negativschlagzeilen geratene US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" kommt nach rund elf Monaten zurück nach Kalifornien. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nutzte einen Besuch auf dem Kriegsschiff am Mittwoch, um gegen Medien auszuteilen. Einige Journalisten hätten versucht, die "Lincoln" zu einem Symbol für "Pannen", "schlechte Stimmung" oder sogar "einen gescheiterten Einsatz" zu machen, kritisierte er.

Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP

Nach dem Parteiwechsel des Bürgermeisters von Izmir zur islamisch-konservativen AKP haben in der westtürkischen Metropole mehr als tausend Menschen gegen diesen Schritt protestiert. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch berichteten, sperrte die Polizei die zentralen Plätze der Stadt im Vorfeld der Proteste ab. Am Abend versammelte sich eine Menschenmenge rund um den abgesperrten Cumhuriyet Platz, die türkische Flaggen schwenkte und an den Bürgermeister Cemil Tugay gerichtet skandierte: "Tugay, der Verräter" und "Tugay, tritt zurück".

Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in der spanischen Hauptstadt Madrid hatte landesweite Massenproteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst: Nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Nach der Zwangsräumung war Maricarmen wegen Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die größten Gewerkschaften Spaniens riefen derweil zu einem Generalstreik am 11. November auf, um vor den vorgezogenen Parlamentswahlen die Aufmerksamkeit auf der Wohnungskrise zu halten.

Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in Madrid hat Massenproteste ausgelöst - nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Der Fall der 87-Jährigen hatte eine heftige politische Kontroverse, landesweite Proteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst.

Textgröße ändern: