The National Times - Neue Task Force gegen Islamismus nimmt Arbeit in Faesers Ministerium auf

Neue Task Force gegen Islamismus nimmt Arbeit in Faesers Ministerium auf


Neue Task Force gegen Islamismus nimmt Arbeit in Faesers Ministerium auf
Neue Task Force gegen Islamismus nimmt Arbeit in Faesers Ministerium auf / Foto: © AFP/Archiv

Im Bundesinnenministerium hat am Dienstag eine neue Task Force ihre Arbeit aufgenommen, um Maßnahmen gegen die Radikalisierung junger Menschen im Bereich des Islamismus auszuarbeiten. "Diese Radikalisierungsprozesse müssen wir früher erkennen und stoppen - und möglichst von vornherein verhindern, dass sich weitere junge Menschen radikalisieren", erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Der erste Schwerpunkt der Arbeitsgruppe soll auf der Online-Radikalisierung über Internetplattformen liegen.

Textgröße ändern:

Die Task Force Islamismusprävention soll nach Angaben des Ministeriums Fachleute aus Sicherheitsbehörden, Zivilgesellschaft und Forschung zusammenbringen. Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, von Anti-Extremismus-NGOs und Landeskriminalämtern. Sie sollen "neue und effektive Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die Prävention entwickeln", erklärte Faeser.

Der erste Schwerpunkt liegt nach Ministeriumsangaben im Bereich Internet, weil dieses "eine immer bedeutendere Rolle bei der islamistischen Radikalisierung oftmals noch sehr junger Menschen" spiele. Es sei zu beobachten, "dass Messenger-Dienste wie WhatsApp, Snapchat und Telegram, insbesondere jedoch die Video-Plattform TikTok, zunehmend auch für die Verbreitung von islamistischer und salafistischer Propaganda genutzt werden", erklärte das Innenministerium.

Die Task Force widme sich daher "zunächst dem Einfluss digitaler und sozialer Medien auf Radikalisierungsverläufe von jungen Menschen" und werde "neue Ansätze für eine effektive Prävention im Netz entwickeln", hieß es weiter. Mit der Task Force setze die Bundesregierung auch einen Teil ihres Sicherheitspakts um.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Burnham: Offen für Beteiligung Deutschlands an Kampfjet-Projekt GCAP

Großbritannien ist nach den Worten von Premierminister Andy Burnham offen für eine Beteiligung Deutschlands an dem Kampfjet-Projekt GCAP. Bei seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin sagte Burnham: "Wir sprechen heute über die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich, und ich habe dem Bundeskanzler in unserem Gespräch im Vorfeld (...) unsere Offenheit signalisiert, dass Deutschland GCAP beitritt."

30 Tote bei russischem Angriff auf zwei Busse in Ostukraine

Bei einem russischen Angriff auf zwei Busse in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft der Region Donezk mit. Die Ukraine warf Russland einen gezielten Angriff auf Zivilisten vor. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wurden erneut unter Beschuss genommen, drei Menschen wurden dort getötet. In Russland wurde derweil bei einem Drohnenangriff ein Rechenzentrum des Konzerns Jandex beschädigt, der als "russisches Google" gilt.

Haushaltsausschuss stimmt zu: Bundeswehr kann weitere Fregatten kaufen

Die Deutsche Marine kann mit vier weiteren Fregatten im Gesamtwert von rund 5,3 Milliarden Euro rechnen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gab am Donnerstag grünes Licht für die Beschaffung von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte. Damit werden nun insgesamt acht baugleiche MEKO-Fregatten beschafft.

Merz empfängt britischen Premier Burnham zu Antrittsbesuch in Berlin

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den britischen Premierminister Andy Burnham zu dessen Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Burnham wurde am Donnerstagmittag mit militärischen Ehren am Kanzleramt begrüßt. Bei den anschließenden Gesprächen sollte es laut der Bundesregierung unter anderem um europa- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.

Textgröße ändern: