The National Times - "New York Times" ruft zur Wahl von Kamala Harris auf

"New York Times" ruft zur Wahl von Kamala Harris auf


"New York Times" ruft zur Wahl von Kamala Harris auf
"New York Times" ruft zur Wahl von Kamala Harris auf / Foto: © AFP

Die angesehene US-Zeitung "New York Times" hat zur Wahl der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris aufgerufen. Der 59-Jährigen seine Stimme zu geben, sei die einzig mögliche "patriotische Entscheidung für das Präsidentenamt", schrieb die Zeitung in einem am Montag veröffentlichten Beitrag der Redaktion. Harris tritt bei der US-Wahl am 5. November gegen den republikanischen Kandidaten und Ex-Präsidenten Donald Trump an.

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Die "New York Times" legte zunächst dar, dass Trump eine Gefahr für die US-Demokratie bedeute. "Donald Trump ist für das Präsidentenamt nicht geeignet", hieß es in dem Beitrag. Diese "eindeutige Wahrheit" müsse jeden Wähler, "dem die Gesundheit unseres Landes und die Stabilität unserer Demokratie am Herzen liegt", davon überzeugen, dass er nicht wieder gewählt werden dürfe.

"Wenn ihm die amerikanischen Wähler nicht die Stirn bieten, dann wird Trump die Macht haben, unserer Demokratie tiefgreifenden und dauerhaften Schaden zuzufügen", schrieb die Zeitung weiter. Die Republikanische Partei sei derzeit "nicht viel mehr als ein Werkzeug" in den Händen Trumps für dessen Streben, die Macht wiederzuerlangen. Eine zweite Amtszeit des Republikaners "wäre viel schädlicher und spaltender als die erste", warnte die Zeitung.

Vizepräsidentin Harris sei "vielleicht nicht die perfekte Kandidatin für jeden Wähler", insbesondere nicht für diejenigen, "die frustriert und wütend" darüber seien, dass die Regierung nicht in der Lage sei, "die kaputten Dinge zu reparieren", hieß es weiter in dem Beitrag. "Dennoch fordern wir die Amerikaner auf, die Bilanz von Frau Harris mit der ihres Gegners zu vergleichen", schrieb die Zeitung. "Frau Harris ist mehr als eine notwendige Alternative."

Allerdings kritisierte die "New York Times", dass Harris eine Kampagne führe, die darauf abziele, "das Risiko eines unnötigen Fehlers zu minimieren". Dies gründe auf dem Glauben, es reiche für den Sieg, "eine brauchbare Alternative zu Trump zu sein". Auch wenn diese Strategie am Ende möglicherweise Erfolg habe, erweise sie damit "dem amerikanischen Volk keinen guten Dienst".

In den Umfragen zur Wahl liefern sich Harris und Trump ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die "New York Times" gibt traditionell bei jeder US-Präsidentschaftswahl eine Empfehlung ab, in der Regel für den Kandidaten der Demokratischen Partei. Das letzte Mal, dass die Zeitung einen Republikaner unterstützte, war 1956, als sie die Wiederwahl von Dwight D. Eisenhower empfahl.

M.Davis--TNT

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