The National Times - Lindner stellt finanzielle Entlastungen für das nächste Jahr in Aussicht

Lindner stellt finanzielle Entlastungen für das nächste Jahr in Aussicht


Lindner stellt finanzielle Entlastungen für das nächste Jahr in Aussicht
Lindner stellt finanzielle Entlastungen für das nächste Jahr in Aussicht / Foto: © AFP

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den Bürgerinnen und Bürgern für das kommende Jahr finanzielle Entlastungen und höhere staatliche Sozialleistungen in Aussicht gestellt. 2023 müsse nach seiner Überzeugung der Grundsicherungsregelsatz erhöht werden, sagte er am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD. Gleiche gelte für den für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geltenden steuerfreien Grundbetrag.

Textgröße ändern:

Darüber hinaus sei er der Meinung, dass der Tarif der Lohn- und Einkommenssteuer an die Inflation angepasst werden müsse, fügte Lindner hinzu. Es gehe um die Bekämpfung der sogenannten kalten Progression. Er wolle als Finanzminister "nicht Gewinner der Inflation sein". In diesem Jahr indessen verfüge der Staat "nur über wenig Spielraum", sagte er allerdings mit Blick auf die aktuelle Steuerschätzung, die an diesem Donnerstag vorgestellt werden soll.

Die neue Steuerschätzung werde aus "technischen Gründen" eine Verzerrung aufweisen, betonte Lindner. So hätten die ebenfalls am Mittwoch vom Bundestag behandelten neuen Entlastungspakete für die Bürgerinnen und Bürger noch nicht berücksichtigt werden können und dürfen. Der Staat werde deshalb weniger Einnahmen haben als die Steuerschätzerinnen und Steuerschätzer kalkulieren würden.

Kritik an den von der Regierung geschnürten Entlastungspaketen wies Lindner im "Morgenmagazin" zurück. Diese müssten in ihrer Gesamtheit bewertet werden, sagte der Minister. Es dürfe nicht nur "eine einzelne Maßnahme" betrachtet werden. Das Gesamtvolumen der von der Regierung auf den Weg gebrachten Entlastungen belaufe sich auf mehr als 30 Milliarden Euro. Für eine Familie bedeute dies "schnell mehrere hundert Euro" zur Mitte dieses Jahres.

Lindner verwies dabei unter anderem auch auf die für Mitte dieses Jahres geplante Abschaffung EEG-Umlage sowie die rückwirkend zum 1. Januar erfolgende Erhöhung des Sparerpauschbetrags. Dazu kämen die Einmalzahlungen für Kindergeldempfänger und Hartz-IV-Bezieher.

Mit letztere Maßnahmen befasst sich am Mittwoch der Bundestag. Er stimmt über das Gesetz für einen Kinder-Sofortzuschlag und eine Einmalzahlung für Hartz-IV-Empfänger wegen der Coronapandemie ab. Darüber hinaus sollen Steuerentlastungen beschlossen werden, darunter ebenfalls eine Erhöhung des Grundfreibetrages.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau

Am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl in Russland sind bei Angriffen mit hunderten Drohnen nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und eine große Raffinerie bei Moskau getroffen worden. Der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, teilte am Sonntag mit, eine 44-jährige Frau und ein älterer Mann seien bei Angriffen an zwei verschiedenen Orten getötet worden. Eine Drohne habe zudem ein Feuer in einem 21-stöckigen Gebäude ausgelöst, 400 Menschen seien evakuiert worden.

Wahllokale geöffnet: Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat begonnen

In Berlin hat die Abgeordnetenhauswahl begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 08.00 Uhr. Rund zweieinhalb Millionen Menschen sind in der Bundeshauptstadt bis 18.00 Uhr dazu aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Die Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen der regierenden CDU und der oppositionellen Linken voraus.

Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Landtagswahl begonnen. Um 08.00 Uhr öffneten am Sonntag die Wahllokale. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte sind bis 18.00 Uhr zur Stimmabgabe aufgerufen. Für die Sozialdemokraten kämpft Ministerpräsidentin Manuela Schwesig darum, weiterregieren zu können. In einer der jüngsten Umfragen, in denen die SPD 33 bis 37 Prozent erreichte, setzte sich die Partei zuletzt vor die AfD, die ansonsten vorn lag.

CDU-Präsidium um Bundeskanzler Merz kommt an Wahlabend in Berlin zusammen

Am Abend der wegweisenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kommt am Sonntag (17.00 Uhr) in Berlin das CDU-Präsidium um den Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz zu Beratungen im Konrad-Adenauer-Haus zusammen. Merz steht seit dem Debakel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen, wo die CDU abgeschlagen hinter der AfD landete, massiv unter Druck. Vereinzelt wurde zuletzt über seine Ablösung diskutiert.

Textgröße ändern: