The National Times - Brantner und Banaszak kandidieren für Grünen-Vorsitz

Brantner und Banaszak kandidieren für Grünen-Vorsitz


Brantner und Banaszak kandidieren für Grünen-Vorsitz
Brantner und Banaszak kandidieren für Grünen-Vorsitz / Foto: © AFP/Archiv

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Franziska Brantner, und der Bundestagsabgeordnete Felix Banaszak kandidieren für den Parteivorstand der Grünen. Das gaben die beiden am Freitag im Onlinedienst Instagram bekannt. Nach einer Serie schlechter Wahlergebnisse hatte am Mittwoch der gesamte Grünen-Vorstand seinen Rücktritt erklärt, ein neuer wird im November beim Bundesparteitag gewählt.

Textgröße ändern:

Brantner dankte auf Instagram den scheidenden Vorsitzenden Omid Nouripour und Ricarda Lang "für ihre Arbeit unter schweren Bedingungen und ihren selbstlosen Schritt, den Weg für einen Neustart unserer Partei freizumachen". Dafür zolle sie ihnen "wirklich Respekt".

"Engagement und Zuversicht" leiteten sie, damit die Grünen "dieses Land und Europa zusammen und nach vorne bringen", erklärte Brantner weiter. Die Partei könne "der demokratische Ort sein, an dem sich Menschen versammeln, die an unser Land un Europa glauben".

Banaszak erklärte zu seiner Kandidatur auf Instagram: "Manchmal muss man all in gehen. heute ist so ein Moment". Das Land brauche "eine politische Kraft, die an Solidarität und Gerechtigkeit" glaube.

Die beiden waren bereits zuvor als Kandidaten für den Vorsitz gehandelt worden. Fraktionsvize Andreas Audretsch war als möglicher künftiger Politischer Bundesgeschäftsführer genannt worden. Im Onlinedienst X schrieb er am Freitag, zusätzlich zu seiner Arbeit im Bundestag, "die Leitung der Kampagne zur Bundestagswahl zu übernehmen".

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Internationaler Strafgerichtshof bezeichnet Duterte als verhandlungsfähig

Der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagte frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist aus Sicht des Tribunals verhandlungsfähig. Das Gericht zeigte sich nach eigenen Angaben vom Donnerstag "überzeugt, dass der Angeklagte in der Lage ist, seine mit einem gerechten Verfahren verbundenen Rechte wirksam auszuüben". Die Einschätzung beruhe auf Angaben unabhängiger Sachverständiger sowie auf Angaben beteiligter Parteien.

Koalitionsausschuss lässt Fragen offen: "Gute Atmosphäre" aber wenig Greifbares

Ein "gutes Treffen" im Kanzleramt - aber keine greifbaren Ergebnisse: Beim mit Spannung erwarteten Koalitionsausschuss sind viele Fragen offen geblieben. Nach Angaben von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) vereinbarten Union und SPD die "nächsten Schritte" bei den anstehenden Reformen. Beim Thema Rente gebe es allerdings "einige Klärungspunkte in der Koalition", sagte der SPD-Chef am Donnerstag in Luxemburg. Das deutsche Handwerk kritisierte, ein überzeugender Reformzeitplan sei "nicht erkennbar".

Stadt Mannheim muss umstrittenen Artikel zu Swingerparty doch veröffentlichen

Die Stadt Mannheim muss einen umstrittenen Artikel des fraktionslosen Stadtrats Julien Ferrat im Zusammenhang mit einer Swingerparty veröffentlichen. Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof wies nach Angaben vom Donnerstag eine Beschwerde von Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) dagegen zurück. In dem Artikel kritisiert Ferrat die Stadt wegen Nichtveröffentlichung zweier Beiträge über eine mögliche Swingerparty im Rathaus.

"Danke für alles": Spanier trauern um von Zwangsräumung betroffene Maricarmen

Emotionaler Abschied von Maricarmen Abascal: Mit Blumen, Kerzen und Karten haben Menschen am Donnerstag vor dem Haus der verstorbenen 87-Jährigen in Madrid an das Schicksal der Rentnerin erinnert, die Opfer einer Zwangsräumung geworden war. Am Abend sollte ein Gedenkzug vom zentralen Platz Puerta del Sol in der spanischen Hauptstadt zum Haus der Verstorbenen führen, deren Schicksal inmitten der Wohnungskrise im Land international für Schlagzeilen sorgte.

Textgröße ändern: