The National Times - Melania Trump nennt das Überleben ihres Mannes beim Attentat ein "Wunder"

Melania Trump nennt das Überleben ihres Mannes beim Attentat ein "Wunder"


Melania Trump nennt das Überleben ihres Mannes beim Attentat ein "Wunder"
Melania Trump nennt das Überleben ihres Mannes beim Attentat ein "Wunder" / Foto: © AFP

In ihrem ersten Interview seit zwei Jahren hat die ehemalige US-First-Lady Melania Trump es als "Wunder" bezeichnet, dass ihr Mann das Attentat im Juli überlebte. "Wenn man wirklich darüber nachdenkt, dann war der 13. Juli ein Wunder", sagte Melania Trump am Donnerstag dem US-Sender Fox News, der im Wahlkampf auf Seiten von Ex-Präsident Donald Trump steht.

Textgröße ändern:

Die 54-Jährige beschrieb, wie sie den Moment des Attentats erlebte, als ein Angreifer bei einer Wahlkampfkundgebung in der Kleinstadt Butler im Bundesstaat Pennsylvania auf ihren Mann schoss. Der 78-jährige Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei wurde bei dem Attentat leicht am Ohr verletzt, der Schütze wurde vom Secret Service erschossen.

"Ich rannte zum Fernseher und spulte zurück. Und ich sah es mir an. Ich war nur ein paar Minuten im Rückstand", sagte Melania Trump. "Noch wusste niemand wirklich Bescheid. Wenn man ihn auf dem Boden sieht, weiß man nicht, was wirklich passiert ist", sagte sie.

Die Beamten des Secret Service hätten "phantastisch" gearbeitet, sagte Melania Trump. Nach dem Vorfall hatte es massive Kritik an dem für die Sicherheit von Präsidenten und Ex-Präsidenten zuständigen Dienst gegeben hatte.

Sehr verärgert äußerte sich die ehemalige First Lady über die Durchsuchung der Bundespolizei FBI in Trumps Anwesen 2022 in Mar-a-Lago in Florida. "Das hat mich wütend gemacht, ja. Ein Eingriff in die Privatsphäre. Und die Art und Weise, wie es gemacht wurde", sagte Melania Trump. "Irgendeine Person - ich weiß nicht einmal, wer oder wie viele Leute - hat meine Sachen durchwühlt", fügte sie hinzu. Niemand sollte sich so etwas gefallen lassen müssen.

Das FBI hatte bei der Razzia geheime Regierungsdokumente beschlagnahmt. Ihr Mann wurde später angeklagt, diese unrechtmäßig in seinem Privatanwesen gelagert zu haben.

Die Ehefrau von Donald Trump macht derzeit Werbung für ihre Memoiren; das 256 Seiten umfassende Buch soll am 8. Oktober unter dem Titel "Melania" auf den Markt kommen. Ihr Mann, Ex-Präsident Trump (2017-2021), tritt für die Republikaner erneut als Präsidentschaftskandidat an.

Aus dem Wahlkampf ihres Mannes hält sich das Ex-Model weitgehend heraus. Damit widersetzt sie sich den Gepflogenheiten in der US-Politik, wo sich die Ehepartner der Kandidaten üblicherweise aktiv an der Kampagne beteiligen.

Die offensichtliche Distanz zwischen Melania und Donald Trump nährt seit Jahren Spekulationen über ihre Beziehung. In einem Interview bei Fox News versuchte der Ex-Präsident kürzlich Gerüchte zu zerstreuen. "Ich glaube, dass sie ihren Ehemann liebt", sagte er über seine Frau und sich. "Das ist wahrscheinlich für viele Menschen die größte Überraschung, aber sie liebt ihren Ehemann."

V.Allen--TNT

Empfohlen

Zentralrat der Juden kritisiert Berliner Vereinbarung zu Antisemitismus

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hält die jüngste Vereinbarung von Linken, Grünen und SPD in Berlin zur Bekämpfung des Antisemitismus für unzureichend. In dem Papier sei von "'Sanktionsmechanismen' bei antisemitischen Vorfällen in den Fraktionen" die Rede, sagte Schuster dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitagsausgaben). Für Sanktionen gebe es bei der Linkspartei "seit Monaten zahlreiche, schwerwiegende Anlässe". Konsequenzen, die über Lippenbekenntnisse hinausgingen, gebe es aber bis heute nicht.

Internationaler Strafgerichtshof bezeichnet Duterte als verhandlungsfähig

Der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagte frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist aus Sicht des Tribunals verhandlungsfähig. Das Gericht zeigte sich nach eigenen Angaben vom Donnerstag "überzeugt, dass der Angeklagte in der Lage ist, seine mit einem gerechten Verfahren verbundenen Rechte wirksam auszuüben". Die Einschätzung beruhe auf Angaben unabhängiger Sachverständiger sowie auf Angaben beteiligter Parteien.

Koalitionsausschuss lässt Fragen offen: "Gute Atmosphäre" aber wenig Greifbares

Ein "gutes Treffen" im Kanzleramt - aber keine greifbaren Ergebnisse: Beim mit Spannung erwarteten Koalitionsausschuss sind viele Fragen offen geblieben. Nach Angaben von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) vereinbarten Union und SPD die "nächsten Schritte" bei den anstehenden Reformen. Beim Thema Rente gebe es allerdings "einige Klärungspunkte in der Koalition", sagte der SPD-Chef am Donnerstag in Luxemburg. Das deutsche Handwerk kritisierte, ein überzeugender Reformzeitplan sei "nicht erkennbar".

Stadt Mannheim muss umstrittenen Artikel zu Swingerparty doch veröffentlichen

Die Stadt Mannheim muss einen umstrittenen Artikel des fraktionslosen Stadtrats Julien Ferrat im Zusammenhang mit einer Swingerparty veröffentlichen. Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof wies nach Angaben vom Donnerstag eine Beschwerde von Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) dagegen zurück. In dem Artikel kritisiert Ferrat die Stadt wegen Nichtveröffentlichung zweier Beiträge über eine mögliche Swingerparty im Rathaus.

Textgröße ändern: