The National Times - Chamenei: Tötung von Kommandeuren wird Hisbollah "nicht in die Knie zwingen"

Chamenei: Tötung von Kommandeuren wird Hisbollah "nicht in die Knie zwingen"


Chamenei: Tötung von Kommandeuren wird Hisbollah "nicht in die Knie zwingen"
Chamenei: Tötung von Kommandeuren wird Hisbollah "nicht in die Knie zwingen" / Foto: © KHAMENEI.IR/AFP

Die Tötung von Kommandeuren der Hisbollah durch Israel wird die libanesische Schiitenmiliz nach den Worten des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, nicht in die Knie zwingen. "Einige dieser effizienten und wertvollen Kräfte der Hisbollah sind als Märtyrer gefallen, was der Hisbollah ohne jeden Zweifel Schaden zufügt, aber das wird sie nicht in die Knie zwingen", sagte Chamenei am Mittwoch vor Militärvertretern und Veteranen des Iran-Irak-Krieges (1980-1988).

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"Die organisatorische und menschliche Stärke der Hisbollah ist viel mehr als das. Ihre Autorität, Fähigkeiten und Stärke (...) können durch den Verlust dieser Märtyrer nicht ernsthaft beeinträchtigt werden", fügte Chamenei hinzu.

Seit dem beispiellosen Angriff der islamistischen, mit der Hisbollah verbündeten Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Krieg im Gazastreifen haben sich die regionalen Spannungen verschärft. Israels Norden steht seitdem unter Dauerbeschuss durch die Hisbollah und reagiert auf die Angriffe mit Gegenangriffen im Libanon.

In den vergangenen Tagen nahm der Konflikt noch einmal an Intensität zu. Am Montag griff die israelische Armee nach eigenen Angaben rund 1600 Ziele an, um Infrastruktur der vom Iran unterstützten Schiitenmiliz zu zerstören. Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden mindestens 558 Menschen getötet. Es war der blutigste Tag seit dem Bürgerkrieg im Libanon von 1975 bis 1990.

Die israelischen Angriffe erfolgten kaum eine Woche nach den Explosionen von hunderten Pagern und Walkie-Talkies der Hisbollah, bei denen 39 Menschen getötet und fast 3000 weitere verletzt wurden. Die Hisbollah macht Israel für die Explosionen verantwortlich.

Am Mittwoch setzte die israelische Armee ihre Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele den dritten Tag in Folge fort. Die Hisbollah feuerte nach eigenen Angaben eine ballistische Rakete auf die israelische Stadt Tel Aviv ab. Israels Armee sprach von einer "Eskalation".

Chamenei sagte am Mittwoch, die Hisbollah habe den Gazastreifen seit dem Beginn des Konflikts "beschützt". "Bis heute war der Sieg auf der Seite des palästinensischen Widerstands und der Hisbollah", sagte er. "Der endgültige Sieg in diesem Kampf wird der Widerstands-Front und der Hisbollah gehören."

Zur von Teheran als "Widerstands-Front" gegen Israel oder auch "Achse des Widerstands" bezeichneten Gruppe gehören die vom Iran unterstützten Organisationen Hamas, Hisbollah, die Huthi-Rebellen im Jemen sowie Gruppen im Irak.

S.Collins--TNT

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