The National Times - Selenskyj: UN-Sicherheitsrat muss Russland zum Frieden zwingen

Selenskyj: UN-Sicherheitsrat muss Russland zum Frieden zwingen


Selenskyj: UN-Sicherheitsrat muss Russland zum Frieden zwingen
Selenskyj: UN-Sicherheitsrat muss Russland zum Frieden zwingen / Foto: © AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Russland "zum Frieden zu zwingen". Dies sei "exakt das, was gebraucht wird: Russland zum Frieden zwingen", sagte Selenskyj am Dienstag im UN-Sicherheitsrat in New York. Den Iran und Nordkorea nannte Selenskyj "Komplizen" Russlands in dem Krieg gegen sein Land. Westliche Geheimdienste werfen beiden Ländern vor, Russland mit Waffen und Munition zu beliefern.

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"Wir wissen, dass einige in der Welt mit dem (russischen Präsidenten Wladimir) Putin sprechen wollen, um womöglich zu hören, dass er empört darüber ist, dass wir unser Recht auf Verteidigung unseres Volkes ausüben", sagte Selenskyj. Solche Ansichten seien "Irrsinn".

Am Donnerstag trifft Selenskyj US-Präsident Joe Biden in Washington. Ihm möchte er seinen "Siegesplan" vorstellen, mit dem Selenskyj ein Ende des Krieges herbeiführen will. Von Biden erhofft er sich Rückendeckung für diesen Plan. Russland hatte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 begonnen.

US-Außenminister Antony Blinken rief die Vereinten Nationen auf, sowohl gegen Nordkorea als auch gegen den Iran vorzugehen. "Die Unterstützung aus Teheran und Pjöngjang hilft Putin, Blutvergießen, Leid und Ruin über unschuldige ukrainische Männer, Frauen und Kinder zu bringen", sagte Blinken im UN-Sicherheitsrat. China warf er vor, Russland mit Gütern zu beliefern, die sowohl nicht-militärisch als auch militärisch genutzt werden könnten.

Zuvor hatte der chinesische Außenminister Wang Yi in dem Gremium gesagt, China sei dem Frieden verpflichtet und keine Partei in dem Konflikt. "Dialog und Verhandlungen sind der einzig tragfähige Weg, um die Ukraine-Krise beizulegen."

Kritik daran, dass die USA die Ukraine mit Waffen belieferten, ließ Blinken nicht gelten. Es gebe einen entscheidenden Unterschied, sagte er: "Russland ist der Aggressor. Die Ukraine ist das Opfer."

W.Baxter--TNT

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