The National Times - Libanon: Sechs Tote bei israelischem Angriff auf Beirut

Libanon: Sechs Tote bei israelischem Angriff auf Beirut


Libanon: Sechs Tote bei israelischem Angriff auf Beirut
Libanon: Sechs Tote bei israelischem Angriff auf Beirut / Foto: © AFP

Bei einem israelischen Angriff in Beirut sind nach libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Bei dem Angriff im Süden der libanesischen Hauptstadt seien zudem 15 Menschen verletzt worden, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium am Dienstag. Das israelische Militär teilte mit, die Armee habe "einen gezielten Angriff in Beirut ausgeführt. Details folgen."

Textgröße ändern:

Das mit der Hisbollah-Miliz verbundene Islamische Gesundheitskomitee hatte zuvor von drei Toten gesprochen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, das Ziel des Angriffs sei ein Wohngebäude im Gebiet Ghobeiri gewesen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurden bei dem Angriff zwei Stockwerke eines Gebäudes in einem Wohngebiet zerstört und mehrere Autos beschädigt.

Am Dienstagvormittag hatte die israelische Armee mitgeteilt, ihre Luftwaffe habe "in den zurückliegenden Stunden Hisbollah-Terror-Ziele im Südlibanon getroffen", darunter "Raketenwerfer, Stätten terroristischer Infrastruktur und Gebäude, in denen Waffen gelagert waren".

Israel hatte nach eigenen Angaben bereits am Montag einen "gezielten Angriff" auf Beirut vorgenommen. Die Hisbollah teilte mit, Ziel des Angriffs sei der dritthöchste Kommandeur der mit dem Iran verbündeten Miliz, Ali Karak, gewesen. Karak sei jedoch am Leben und in Sicherheit gebracht worden.

Seit Oktober steht Israels Norden unter Dauerbeschuss durch die mit der radikalislamischen Hamas verbündete Hisbollah. Israel reagiert auf die Angriffe mit Gegenangriffen im Libanon.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück

Angesichts strafrechtlicher Ermittlungen ist der Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag, Stefan Politze, von seinem Amt zurückgetreten. "Die Immunitätsaufhebung und die Berichterstattung der letzten Tage darüber belasten das Amt", begründete der 61-Jährige am Donnerstag nach einer Fraktionssitzung in Hannover seinen Schritt. "Auch wenn ich fest von meiner Unschuld überzeugt bin, spüre ich die Belastung für die Partei, die Fraktion und mich."

Klitschko: Russland zwingt Kiew vor Winter in Überlebenskampf

Die jüngste Welle russischer Angriffe auf Kiew hat die ukrainische Hauptstadt nach den Worten von Bürgermeister Vitali Klitschko schon vor dem Winter in einen Überlebenskampf gezwungen. "Jeden Tag gibt es neue Berichte über zerstörte Gebäude, über Verletzte oder tragischerweise Getötete, während sich der Beschuss unserer Stadt verschärft", sagte Klitschko am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Heute geht es ums Überleben."

Trump: Wer nicht von "Superintelligenz" spricht, ist ein "Feind"

US-Präsident Donald Trump hat allen gedroht, die weiterhin von "Künstlicher Intelligenz" (KI) sprechen. Wer nicht seinen neuen Begriff "Superintelligenz" nutze, sei nach Ansicht des Weißen Hauses "ein Feind", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Präsident hatte die Umbenennung Ende September verkündet. Zahlreiche Experten und Medien in den USA sprechen aber weiterhin von KI.

Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus

Schäden an einem Kindergarten, in Sicherheit gebrachte Schüler und Diplomaten sowie anhaltende Attacken auf Flughäfen: Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat ihre Angriffe auf Saudi-Arabien ausgeweitet. Eine von Riad angeführte Militärkoalition gab am Donnerstag bekannt, zwei auf Riad zusteuernde Raketen abgefangen zu haben. Kurze Zeit später trafen Trümmer einen Kindergarten und eine Gesundheitseinrichtung. Es handelte sich um die bisher größte Angriffswelle auf Saudi-Arabien seit dem Beginn des Iran-Kriegs, in den das Königreich immer weiter hineingezogen wird.

Textgröße ändern: