The National Times - Verfolgungsjagd von Lieferwagen mit Polizei: 14 Migranten in Kroatien verletzt

Verfolgungsjagd von Lieferwagen mit Polizei: 14 Migranten in Kroatien verletzt


Verfolgungsjagd von Lieferwagen mit Polizei: 14 Migranten in Kroatien verletzt
Verfolgungsjagd von Lieferwagen mit Polizei: 14 Migranten in Kroatien verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Verfolgungsjagd zwischen einem Lieferwagen und der Polizei sind in Kroatien 14 Migranten verletzt worden - die Hälfte davon Kinder. Die Polizei bemerkte den "sichtbar überladenen Transporter" nach eigenen Angaben am Montag im Osten des Landes nahe der Grenze mit Bosnien. Die Beamten hätten versucht, den Lieferwagen mit Schweizer Kennzeichen anzuhalten, dabei seien 14 Migranten verletzt worden.

Textgröße ändern:

Der Fahrer des Transporters habe leichte Verletzungen erlitten und befinde sich inzwischen in Gewahrsam, teilte eine Polizeisprecherin mit. Angaben zur Identität der Migranten machte sie nicht. Der staatliche Fernsehsender HRT berichtete jedoch, dass es sich um Syrer handele. Das jüngste Kind sei zwei Jahre alt. Die Migranten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nach Angaben von Ärzten trugen vier Kinder und drei Erwachsene schwere Verletzungen davon.

Kroatien ist Mitglied der Europäischen Union und seit langem ein wichtiges Transitland für Migranten, die auf der sogenannten Balkanroute nach Westeuropa wollen. Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex versuchten im vergangenen Jahr fast 100.000 Flüchtlinge, über die Balkanroute in die EU zu gelangen - viele von ihnen von Bosnien aus über Kroatien weiter nach Westeuropa.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

CDU-Generalsekretärin Hoppermann dämpft Erwartungen an CDU-Präsidiumsklausur

Vor der CDU-Präsidiumsklausur hat Partei-Generalsekretärin Franziska Hoppermann die Erwartungen an das Treffen gedämpft. Von dem Treffen werde "keine 'Silver Bullet'" ausgehen, "die alle Probleme über Nacht wegzaubert", sagte Hoppermann der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Nach den jüngsten Wahlschlappen steht die Partei unter einem hohen Erwartungsdruck. In der CDU umstritten ist weiter der Umgang mit der AfD.

Grünen-Chefin fordert SPD zu Parteiausschluss von Altkanzler Schröder auf

Nach dem Geburtstagsbesuch von Gerhard Schröder bei Kreml-Chef Wladimir Putin drängt die Grünen-Ko-Vorsitzende Franziska Brantner die SPD zu einem Parteiausschluss des Altkanzlers. 2022 sei ein Parteiausschluss noch gescheitert, sagte Brantner der Online-Ausgabe des "Tagesspiegels". Seitdem habe sich die Lage verschärft: "Russland greift mit hybriden Angriffen inzwischen sogar uns in Deutschland an. Schröder hat daraus nichts gelernt. Ein neues Verfahren gehört auf den Tisch."

Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen auf Saporischschja

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine sind am Samstag nach Angaben der Regionalbehörden mindestens acht Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Zwölf Menschen würden noch vermisst, mindestens 16 Menschen seien verletzt worden, teilte der Ko-Vorsitzende des Verteidigungsrats der Region Saporischschja, Iwan Fedorow, mit. Die Angriffe erfolgten, während im US-Bundesstaat neue Beratungen zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Europas über eine Beendigung des Ukraine-Krieges laufen.

Bauindustrie fordert Milliarden-"Finanzierungsturbo" gegen Wohnungsnot

Die Bauindustrie erwartet wegen der gestiegenen Kosten einen weiteren Einbruch beim Wohnungsbau und hat die Regierung zum Eingreifen aufgerufen. "Um aus der Krise zu kommen, muss jetzt das Finanzierungsdebakel aufgelöst werden", sagte Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstagsausgabe). Hier müsse auch der Staat ein Eigeninteresse haben. "Ein Finanzierungsturbo ist der einzige Turbo, der sofort Schub gäbe." Er schlug unter anderem die Absicherung des Wohnungsbaus mit günstigen Krediten im Volumen von bis zu 60 Milliarden Euro vor.

Textgröße ändern: