The National Times - Ostbeauftragter vor Wahlen: Menschen sind verunsichert - aber differenzieren

Ostbeauftragter vor Wahlen: Menschen sind verunsichert - aber differenzieren


Ostbeauftragter vor Wahlen: Menschen sind verunsichert - aber differenzieren
Ostbeauftragter vor Wahlen: Menschen sind verunsichert - aber differenzieren / Foto: © AFP/Archiv

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), schließt nicht aus, dass sich der Anschlag von Solingen auf die kommenden Landtagswahlen auswirken könnte. "Ich glaube, das verunsichert und macht Leute wütend, empört sie", sagte Schneider am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin".

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Er wisse aber zugleich, "dass die Menschen auch differenzieren zwischen einem Attentäter, einem Terroristen und den vielen Menschen, die zu uns gekommen sind, sich integriert haben und dieses Land am Leben halten", sagte Schneider. Viele Krankenhäuser würden beispielsweise ohne ausländische Mitarbeiter gar nicht mehr funktionieren. Daher sei die Differenzierung wichtig.

Am Freitagabend waren bei einem Messerangriff während eines Stadtfestes in Solingen drei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Syrer, stellte sich am Samstag und wurde festgenommen. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdachts. Zuvor hatte der Mann eigentlich nach Bulgarien abgeschoben werden sollen, dazu kam es aber nicht.

S.M.Riley--TNT

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