The National Times - Umfragen vor Landtagswahl in Sachsen: Weiter Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und AfD

Umfragen vor Landtagswahl in Sachsen: Weiter Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und AfD


Umfragen vor Landtagswahl in Sachsen: Weiter Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und AfD
Umfragen vor Landtagswahl in Sachsen: Weiter Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und AfD / Foto: © AFP/Archiv

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen liefern sich CDU und AfD neuen Umfragen zufolge weiterhin ein enges Rennen um die Position der stärksten Kraft. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Michael Kretschmer kämen einer am Freitag in Mainz veröffentlichten Befragung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF zufolge auf 33 Prozent, wenn bereits am Sonntag gewählt würde. Die vom Landesverfassungsschutz als erwiesen rechtsextrem eingestufte AfD läge mit bei 30 Prozent.

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Mit klarem Abstand auf den dritten Platz käme demnach das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit elf Prozent, gefolgt von der SPD mit sieben Prozent und den Grünen mit sechs Prozent. Die Linke wäre mit vier Prozent nicht mehr im Landtag vertreten. Die sonstigen Parteien kämen laut Umfrage auf insgesamt neun Prozent. Dazu gehören unter anderem die FDP und die Freien Wähler, die demnach ebenfalls an der Fünfprozenthürde scheitern würden.

Einer am Donnerstagabend veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap für die ARD zufolge läge die CDU bei einer Wahl bereits an diesem Sonntag hingegen bei 31 Prozent, während die AfD um ihren Spitzenkandidat Jörg Urban auf 30 Prozent käme. Dahinter folgen das BSW mit 14 Prozent, die SPD mit sieben Prozent und die Grünen mit sechs Prozent. Die Linke wäre mit vier Prozent nicht mehr im neuen Landtag vertreten, ebenso wie die FDP.

Ob das derzeitige Regierungsbündnis aus CDU, SPD und Grünen auch im neuen Landtag eine Mehrheit hätte, ist den neuen Umfragen zufolge unklar. Während es in der ZDF-Befragung für eine Neuauflage reichen würde, wäre dies laut ARD-Umfrage nicht mehr der Fall.

Kretschmer will künftig möglichst ohne die Grünen weitermachen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließt die CDU aus, eine Zusammenarbeit mit dem BSW nicht grundsätzlich. Eine Koalition aus CDU und BSW hätte der neuen Umfragen zufolge ebenfalls eine knappe Mehrheit.

Ein solches Bündnis wird allerdings in der CDU sehr kontrovers diskutiert. CDU-Bundeschef Friedrich Merz erteilte einer Zusammenarbeit mit dem BSW zunächst eine Absage. Später schränkte er ein, dass dies nur im Bund gelte.

Sachsen wählt ebenso wie Thüringen am Sonntag kommender Woche einen neuen Landtag, am 22. September folgt Brandenburg. Der Ausgang der Urnengänge wird insbesondere wegen des Abschneidens der AfD mit Spannung und Sorge betrachtet.

T.Ward--TNT

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