The National Times - Nach Messerangriff und Ausschreitungen: König Charles III. besucht Southport

Nach Messerangriff und Ausschreitungen: König Charles III. besucht Southport


Nach Messerangriff und Ausschreitungen: König Charles III. besucht Southport
Nach Messerangriff und Ausschreitungen: König Charles III. besucht Southport / Foto: © AFP

König Charles III. hat den Schauplatz des tödlichen Messerangriffs auf einen Kindertanzkurs und rechtsradikaler Ausschreitungen besucht. Charles habe in der Stadt Southport im Nordwesten Englands den Rettungskräften für ihre "kontinuierliche Arbeit im Dienste der Menschen vor Ort" danken wollen, teilte der Buckingham-Palast am Dienstag mit. Der König traf auch Überlebende des Angriffs, die Begegnung dauerte etwa eine Dreiviertelstunde. Anschließend trug sich der König im Rathaus in ein Kondolenzbuch ein.

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Der König schritt das große Meer an Blumen ab, die in Gedenken an die Opfer des Angriffs Ende Juli im Stadtzentrum abgelegt wurden. Aufnahmen zeigten den 75-jährigen Monarchen, wie er den sich dort versammelten Menschen zuwinkte und einige von ihnen die Hand schüttelte.

Die 71-jährige Helen Marshall, die sich mit um die Pflege der niedergelegten Blumen kümmert, bezeichnete den Besuch des Königs als "sehr wichtig". "Wir befinden uns unter einer Wolke und brauchen etwas, das die Moral hebt."

Charles III. war kritisiert worden, weil er sich zunächst nicht zu den landesweiten Ausschreitungen geäußert hatte. Der König hatte den Angehörigen der drei bei dem Angriff getöteten Mädchen sein Beileid ausgedrückt, aber zu den Unruhen zunächst geschwiegen. Traditionell kommentiert der britische Monarch keine Angelegenheiten, die politisch kontrovers sein könnten.

In Telefonaten mit Premierminister Keir Starmer und Polizeichefs sagte der König jedoch später, er sei "sehr ermutigt" gewesen von der Reaktion, "die der Aggression und Kriminalität einiger weniger das Mitgefühl und die Widerstandskraft vieler entgegengesetzt hat".

Bei dem Angriff auf den Tanzkurs zur Musik von US-Popstar Taylor Swift am 29. Juli starben drei Mädchen im Alter von sechs, sieben Jahren und neun Jahren. Acht weitere Kinder wurden verletzt, ebenso zwei Erwachsene, die den Kindern zur Hilfe kamen.

Die Polizei nahm einen 17-Jährigen fest, der in Wales geboren wurde und dessen Eltern aus Ruanda stammen. In Onlinenetzwerken verbreiteten sich schnell Falschinformationen über den Täter. Der Vorfall löste eine Welle von rechtsradikalen Ausschreitungen im ganzen Land aus. Es gab Angriffe auf Moscheen und Flüchtlingsunterkünfte.

P.Johnston--TNT

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