The National Times - Landeswahlausschuss: 14 Parteien dürfen bei Landtagswahl in Brandenburg antreten

Landeswahlausschuss: 14 Parteien dürfen bei Landtagswahl in Brandenburg antreten


Landeswahlausschuss: 14 Parteien dürfen bei Landtagswahl in Brandenburg antreten
Landeswahlausschuss: 14 Parteien dürfen bei Landtagswahl in Brandenburg antreten / Foto: © AFP/Archiv

Zur Landtagswahl in Brandenburg in rund sechs Wochen können 14 Parteien antreten. Der Landeswahlausschuss ließ deren eingereichten Landeslisten am Freitag zu, wie Landeswahlleiter Josef Nußbaum nach einer Sitzung des Gremiums in Potsdam mitteilte. Zurückgewiesen wurden hingegen die Basisdemokratische Partei Deutschland (Die Basis) und die Partei der Rentner (PDR). Sie hatten die erforderlichen 2000 Unterstützungsunterschriften nicht vorlegen können.

Textgröße ändern:

Unter den zugelassenen Parteilisten befinden sich die bereits aktuell im Landtag vertretenen Parteien SPD, AfD, CDU, Linke, Grüne und Freie Wähler (BVB/FW). Zugelassen sind darüber hinaus unter anderem auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die FDP. Insgesamt hatten 16 Parteien und Organisationen entsprechende Landeslisten für den Urnengang eingereicht.

In Brandenburg wird am 22. September ein neuer Landtag gewählt. Stärkste Kraft ist in Umfragen mit 23 bis 24 Prozent derzeit die AfD. Die SPD von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und die CDU folgen bei Werten von 18 bis 20 Prozent. Deutlich aufholen konnte in den vergangenen Monaten das BSW, das bei zwischen 16 und 17 Prozent gesehen wird. Auf jeweils fünf Prozent kamen zuletzt Grüne und Linke, während FDP und BVB/FW die Fünf-Prozent-Hürde in Umfragen zumeist verfehlten.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

BND-Spionageaffäre: Unions-Fraktionsvize fordert lückenlose Aufklärung

Nach der Festnahme des ehemaligen BND-Chefs August Hanning wegen Spionagevorwürfen fordert Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) eine lückenlose Aufklärung und weitere Konsequenzen im Bundesnachrichtendienst. "Es drängt sich jetzt die Frage auf, wie überprüfen wir auch und checken auch, ob frühere hochrangige Mitarbeiter des Dienstes ihr Wissen nutzen", sagte der ehemalige Staatssekretär im Bundesinnenministerium am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin".

Zuckersteuer: Neun Landes-Agrarminister der Union richten Protestbrief an Merz

Im Streit um die Einführung einer Zuckersteuer wenden sich neun Landes-Agrarminister von CDU und CSU in einem Protestbrief an die Bundesregierung. "Wir als Ministerinnen und Minister der unionsgeführten Agrarressorts sprechen uns gegen eine Verbrauchssteuer auf zuckerhaltige Produkte aus", heißt es in dem Schreiben an Kanzler Friedrich Merz, Kanzleramtschefin Nina Warken und Unionsfraktionschef Thorsten Frei (alle CDU), das der "Welt" laut Mitteilung vom Sonntag vorliegt.

Abbas verschiebt Parlamentswahl in Palästinensergebieten auf Herbst 2027

Vor 20 Jahren wurde in den Palästinensergebieten zuletzt gewählt - nun hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die bislang für Ende November geplante Parlamentswahl um fast zehn Monate verschoben. Wegen von Israel verschuldeter "Hindernisse" soll die Parlamentswahl gemeinsam mit der Präsidentschaftswahl am 11. September 2027 stattfinden, wie Abbas nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa am Samstag anordnete. Die Entscheidung stieß auf scharfe Kritik der israelischen wie der französischen Regierung.

Linke streitet über Antisemitismus-Vereinbarung - Giffey gegen Rot-Rot-Grün

In der Linken ist ein offener Streit um die mit Grünen und SPD in Berlin geschlossene Antisemitismus-Vereinbarung ausgebrochen. Sowohl Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow als auch der ehemalige Chef der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, griffen am Sonntag die parteiinternen Kritiker der Vereinbarung an. Berlins frühere Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) rief ihre Partei dazu auf, die Sondierungsgespräche mit der Linken abzubrechen.

Textgröße ändern: