The National Times - Philippinischer Präsidentschaftskandidat Marcos Jr. warnt vor Wahlbetrug

Philippinischer Präsidentschaftskandidat Marcos Jr. warnt vor Wahlbetrug


Philippinischer Präsidentschaftskandidat Marcos Jr. warnt vor Wahlbetrug
Philippinischer Präsidentschaftskandidat Marcos Jr. warnt vor Wahlbetrug / Foto: © AFP/Archiv

Fünf Tage vor der Präsidentenwahl in den Philippinen hat der Kandidat Ferdinand Marcos Jr. vor Wahlbetrug gewarnt. In einem am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Video im Onlinenetzwerk Facebook rief Marcos Jr. seine Anhänger dazu auf, einen "erneuten Diebstahl der Wahl" zu verhindern.

Textgröße ändern:

In dem Umfragen liegt der Sohn des früheren Diktators Ferdinand Marcos deutlich vor seiner Rivalin, Vizepräsidentin Leni Robredo. Im Jahr 2016 hatte Robredo bei der Wahl zum Vizepräsidenten-Amt gegen Robredo verloren. IN vorherigen Umfragen hatte sie hinter ihm gelegen.

Marcos Jr. appellierte nun an seine sechs Millionen Follower auf Facebook, sie sollten "aufmerksam" über die Stimmen wachen. In dem Video steht Marcos Jr. hinter einem Pult, im Hintergrund ist die philippinische Flagge zu sehen. Das kontrastiert stark mit seinen üblichen volkstümlichen Auftritten.

Zu der Wahl sind 67 Millionen Bürger des südostasiatischen Landes aufgerufen. Die Umstellung auf ein elektronisches Wahlverfahren dürfte Wahlbetrug erschweren. Allerdings ist der Kauf von Wählerstimmen in den Philippinen weit verbreitet.

Eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Instituts Pulse Asia Research sah Marcos Jr. bei 56 Prozent der Stimmen. Der 64-jährige Diktatorensohn hat versprochen, die Philippinen zu einen, Arbeitsplätze zu schaffen und etwas gegen die steigenden Preise im Land zu tun.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978

Frankreichs Staatsverschuldung wird in diesem Jahr nach Angaben aus Paris ihren höchsten Stand seit fast 50 Jahren erreichen. Die Staatsschulden würden 2026 119,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 2027 121,7 Prozent erreichen, verlautete am Samstag aus dem französischen Finanzministerium. So hoch lag der Wert nach Angaben des französischen Statistikamtes Insee seit 1978 nicht mehr.

Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden

Rechtsextreme Demonstranten haben sich am Samstag in den Niederlanden gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Laut Polizei versammelten sich rund 500 Rechtsextreme im Zentrum von Den Haag, skandierten antisemitische Parolen und bewarfen Polizisten mit Feuerwehrkörpern und anderen Wurfgeschossen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. 24 Menschen wurden demnach festgenommen.

Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump Hausverbot hat das Weiße Haus Ernst gemacht und Journalisten des Nachrichtensenders CNN und zweier weiterer Medien den Zutritt verwehrt. Mitarbeiterinnen von CNN, des Senders MS NOW und des Nachrichtenportals Politico wurden am Samstag an den Zugängen zum Weißen Haus abgewiesen, ihre Zutrittsausweise wurden ihnen abgenommen. Der Verband der White-House-Korrespondenten verurteilte den Schritt als verfassungswidrig.

US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf

Der Verband der über den US-Präsidenten berichtenden Journalisten hat ein von Donald Trump verkündetes Hausverbot gegen den Nachrichtensender CNN und zwei weitere Medien scharf kritisiert und dessen sofortige Aufhebung gefordert. Der Schritt verstoße gegen den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, erklärte der Verband der White-House-Korrespondenten am Samstag. Er forderte die Trump-Regierung auf, "den Zugang unserer Kollegen sofort wiederherzustellen".

Textgröße ändern: