The National Times - Sieben US-Kräfte bei Raketenangriff auf Stützpunkt im Irak verletzt

Sieben US-Kräfte bei Raketenangriff auf Stützpunkt im Irak verletzt


Sieben US-Kräfte bei Raketenangriff auf Stützpunkt im Irak verletzt
Sieben US-Kräfte bei Raketenangriff auf Stützpunkt im Irak verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der von den USA angeführten internationalen Militärkoalition im Irak sind sieben US-Kräfte verletzt worden. Dies verlautete am Dienstag aus US-Verteidigungskreisen. Demnach schlugen am Montag zwei Raketen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad in der Provinz Al-Anbar ein. Das Pentagon machte pro-iranische Kräfte für den Angriff verantwortlich.

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In einer Erklärung des Pentagon zu einem Telefonat zwischen Verteidigungsminister Lloyd Austin und seinem israelischen Amtskollegen Joav Gallant wurde der Raketenbeschuss als "Angriff einer mit dem Iran verbündeten Miliz auf die US-Streitkräfte" bezeichnet. Beide waren sich einig, dass es sich um eine "gefährliche Eskalation" handele.

Die irakische Regierung teilte am Dienstag mit, die irakischen Streitkräfte hätten einen Lastwagen mit acht abschussbereiten Raketen beschlagnahmt und verfolgten die Urheber des Angriffs auf den Militärstützpunkt. Sie bekräftigte, dass sie "jede Aggression gegen irakische Gebiete, Interessen und Ziele, sei es innerhalb oder außerhalb des Irak, entschieden ablehnt".

Seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober haben die Angriffe auf von der US-Armee genutzte Stützpunkte im Irak und in Syrien deutlich zugenommen. Der Raketenangriff vom Montag erfolgte zu einer Zeit, in der ein Angriff des Iran und seiner Verbündeten auf Israel nach der Tötung hochrangiger Vertreter der Hamas und der libanesischen Hisbollah erwartet wurde.

Am Dienstag vergangener Woche hatten die USA Raketen auf pro-iranische irakische Kämpfer abgefeuert, die laut US-Angaben versuchten, Angriffsdrohnen zu starten, die eine Bedrohung für die Streitkräfte der USA und der Anti-Dschihadisten-Koalition in der Region dargestellt hätten. Dabei waren nach irakischen Angaben vier Menschen getötet worden.

Im Irak sind rund 2500 US-Soldaten stationiert, im Nachbarland Syrien 900 weitere. Die von den USA angeführte internationale Militärkoalition in diesen Ländern wurde 2014 gegründet, um die Islamisten von der sunnitischen IS-Miliz zurückzudrängen.

D.Kelly--TNT

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