The National Times - UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge

UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge


UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge
UN-Generalsekretär fordert sichere und "würdige" Rückkehr nigerianischer Flüchtlinge / Foto: © AFP/Archiv

UN-Generalsekretär António Guterres hat eine sichere Rückkehr von Flüchtlingen in den Nordosten Nigerias gefordert. "Lassen Sie uns eine Lösung für die Menschen finden, indem wir die nötigen Voraussetzungen schaffen, Sicherheit und Entwicklung, damit sie sicher und in Würde nach Hause zurückkehren können", sagte Guterres am Dienstag bei einen Besuch in einem Flüchtlingslager in Maiduguri.

Textgröße ändern:

Maiduguri ist die Hauptstadt des Bundesstaates Borno. In der Region tobt seit über einem Jahrzehnt ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und dschihadistischen Gruppen. Bei den Kämpfen zwischen dem Militär und der Islamistenmiliz Boko Haram sowie der Gruppierung Iswap wurden mehr als 40.000 Menschen getötet. Rund 2,2 Millionen Menschen wurden vertrieben.

Die nigerianischen Behörden planen derzeit, sämtliche Flüchtlingslager in Borno bis 2026 zu schließen. Sie fordern die Bewohner auf, nach Hause zurückzukehren. Hilfsorganisationen blicken mit Sorge auf die Sicherheitslage und die Lebensbedingungen in den Heimatorten der Menschen. Die nigerianische Behörden betonen, sie würden Person nur in sichere Gebiete zurückschicken. Ziel sei es, die Wiederaufnahme der Landwirtschaft zu fördern und Menschen unabhängig von humanitärer Hilfe zu machen.

Vor seinem Besuch in Nigeria hatte Guterres am Dienstag Flüchtlinge im Westen von Nigerias Nachbarstaat Niger besucht. Seine Reise in der Region soll am Mittwoch enden.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978

Frankreichs Staatsverschuldung wird in diesem Jahr nach Angaben aus Paris ihren höchsten Stand seit fast 50 Jahren erreichen. Die Staatsschulden würden 2026 119,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 2027 121,7 Prozent erreichen, verlautete am Samstag aus dem französischen Finanzministerium. So hoch lag der Wert nach Angaben des französischen Statistikamtes Insee seit 1978 nicht mehr.

Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden

Rechtsextreme Demonstranten haben sich am Samstag in den Niederlanden gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Laut Polizei versammelten sich rund 500 Rechtsextreme im Zentrum von Den Haag, skandierten antisemitische Parolen und bewarfen Polizisten mit Feuerwehrkörpern und anderen Wurfgeschossen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. 24 Menschen wurden demnach festgenommen.

Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump Hausverbot hat das Weiße Haus Ernst gemacht und Journalisten des Nachrichtensenders CNN und zweier weiterer Medien den Zutritt verwehrt. Mitarbeiterinnen von CNN, des Senders MS NOW und des Nachrichtenportals Politico wurden am Samstag an den Zugängen zum Weißen Haus abgewiesen, ihre Zutrittsausweise wurden ihnen abgenommen. Der Verband der White-House-Korrespondenten verurteilte den Schritt als verfassungswidrig.

US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf

Der Verband der über den US-Präsidenten berichtenden Journalisten hat ein von Donald Trump verkündetes Hausverbot gegen den Nachrichtensender CNN und zwei weitere Medien scharf kritisiert und dessen sofortige Aufhebung gefordert. Der Schritt verstoße gegen den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, erklärte der Verband der White-House-Korrespondenten am Samstag. Er forderte die Trump-Regierung auf, "den Zugang unserer Kollegen sofort wiederherzustellen".

Textgröße ändern: