The National Times - CDU festigt Führungsrolle vor Wahl in Schleswig-Holstein

CDU festigt Führungsrolle vor Wahl in Schleswig-Holstein


CDU festigt Führungsrolle vor Wahl in Schleswig-Holstein
CDU festigt Führungsrolle vor Wahl in Schleswig-Holstein / Foto: © AFP/Archiv

Vor der Wahl in Schleswig-Holstein am Sonntag festigen Ministerpräsident Daniel Günther und seine CDU ihre Favoritenstellung. In einer am Dienstag veröffentlichten Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild" kam die CDU auf 36 Prozent. Sie lag damit deutlich vor der zweitplatzierten SPD mit 20 Prozent. Drittstärkste Kraft in der Erhebung waren die Grünen mit 16 Prozent.

Textgröße ändern:

Dahinter folgten die FDP mit neun Prozent, die AfD mit sechs Prozent sowie der von der Fünfprozenthürde befreite Südschleswigsche Wählerverband (SSW) mit fünf Prozent. Die Linke kam auf drei Prozent und wäre erneut nicht im Landtag vertreten.

In Schleswig-Holstein regiert derzeit die CDU mit Grünen und FDP. Nach dem aktuellen Stimmungsbild könnte die CDU mit den Grünen ein Zweierbündnis bilden, die FDP würde nicht mehr für die Mehrheit gebraucht. 49 Prozent der Befragten äußerten den Wunsch, dass die CDU auch die nächste Regierung führt. Nur 22 Prozent wollten die Führungsrolle für die SPD.

Die hohen Zustimmungswerte für die CDU erklären sich der Befragung zufolge mit der Popularität des Ministerpräsidenten. Bei einer Direktwahl würden sich der Insa-Umfrage zufolge 49 Prozent für Günther entscheiden und nur 13 Prozent für seinen SPD-Herausforderer Thomas Losse-Müller.

"Ministerpräsident Daniel Günther macht die Landtagswahl zu einer Personenwahl", sagte Insa-Chef Hermann Binkert der "Bild". "Er ist der Erfolgsgarant für die CDU. Jamaika in Schleswig-Holstein geht zu Ende."

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978

Frankreichs Staatsverschuldung wird in diesem Jahr nach Angaben aus Paris ihren höchsten Stand seit fast 50 Jahren erreichen. Die Staatsschulden würden 2026 119,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 2027 121,7 Prozent erreichen, verlautete am Samstag aus dem französischen Finanzministerium. So hoch lag der Wert nach Angaben des französischen Statistikamtes Insee seit 1978 nicht mehr.

Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden

Rechtsextreme Demonstranten haben sich am Samstag in den Niederlanden gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Laut Polizei versammelten sich rund 500 Rechtsextreme im Zentrum von Den Haag, skandierten antisemitische Parolen und bewarfen Polizisten mit Feuerwehrkörpern und anderen Wurfgeschossen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. 24 Menschen wurden demnach festgenommen.

Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump Hausverbot hat das Weiße Haus Ernst gemacht und Journalisten des Nachrichtensenders CNN und zweier weiterer Medien den Zutritt verwehrt. Mitarbeiterinnen von CNN, des Senders MS NOW und des Nachrichtenportals Politico wurden am Samstag an den Zugängen zum Weißen Haus abgewiesen, ihre Zutrittsausweise wurden ihnen abgenommen. Der Verband der White-House-Korrespondenten verurteilte den Schritt als verfassungswidrig.

US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf

Der Verband der über den US-Präsidenten berichtenden Journalisten hat ein von Donald Trump verkündetes Hausverbot gegen den Nachrichtensender CNN und zwei weitere Medien scharf kritisiert und dessen sofortige Aufhebung gefordert. Der Schritt verstoße gegen den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, erklärte der Verband der White-House-Korrespondenten am Samstag. Er forderte die Trump-Regierung auf, "den Zugang unserer Kollegen sofort wiederherzustellen".

Textgröße ändern: