The National Times - Den Haag: Kiew bekommt vor Sommerende 14 Leopard-2-Panzer von Niederlanden und Dänemark

Den Haag: Kiew bekommt vor Sommerende 14 Leopard-2-Panzer von Niederlanden und Dänemark


Den Haag: Kiew bekommt vor Sommerende 14 Leopard-2-Panzer von Niederlanden und Dänemark
Den Haag: Kiew bekommt vor Sommerende 14 Leopard-2-Panzer von Niederlanden und Dänemark / Foto: © AFP/Archiv

Die Niederlande und Dänemark beliefern die Ukraine nach Angaben aus Den Haag noch vor dem Ende des Sommers mit 14 Leopard-2-Kampfpanzern aus deutscher Produktion. "Gestern und heute findet im Rahmen der Auslieferung die Überprüfung der letzten beiden Leopard-2 statt", erklärte der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans am Donnerstag. Die insgesamt 14 Panzer würden dann "gleichzeitig vor dem Ende des Sommers" an die Ukraine geliefert.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge hatten die Niederlande und Dänemark die Panzer aus deutscher Produktion vergangenes Jahr für 165 Millionen Euro gekauft und dann überholen lassen. Gemeinsam mit Deutschland hatten die beiden Länder vergangenes Jahr überdies angekündigt, dass sie hundert Panzer vom Vorgänger-Typ Leopard-1 an Kiew liefern würden.

"Die Ukraine benötigt dringend mehr militärische Unterstützung angesichts der schweren Gefechte auf dem Schlachtfeld", hob Brekelmans in seiner Erklärung hervor. "Diese Panzer können für die ukrainische Armee eine bedeutende Rolle bei ihrer Selbstverteidigung gegen die russischen Truppen spielen."

Die EU- und Nato-Staaten Niederlande und Dänemark unterstützen auch die Luftwaffe der Ukraine. Vor etwa zwei Wochen hatte US-Außenminister Antony Blinken mitgeteilt, dass mit der Auslieferung von F-16-Kampfjets der beiden Länder an die Ukraine begonnen worden sei.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Spaniens König Felipe VI. besucht Exklave Ceuta in Nordafrika

Der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia besuchen am Dienstag die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt, es gab dutzende Tote. Die meisten kehrten zwar nach Marokko zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten blieben aber in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave, wo sie auf der Straße oder an Stränden schlafen.

Wadephul nimmt an internationalem Sicherheitsforum in Warschau teil

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nimmt am Dienstag an einem internationalen Sicherheitsforum in Warschau teil. Beim Warsaw Security Forum (WSF) will der Minister zusammen mit seinen Kollegen aus Polen, Großbritannien und Norwegen über die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die Sicherheit in Europa diskutieren, wie das Auswärtige Amt ankündigte.

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Privilegien von Firmenerben

Das Bundesverfassungsgericht prüft am Dienstag (10.00 Uhr) in Karlsruhe die Privilegien für Firmenerben. Wer betriebliches Vermögen erbt, muss meist deutlicher weniger Steuern darauf zahlen als die Erben von Privatvermögen, teilweise wird die Steuer auch ganz erlassen. Darum zog ein Erbe vor Gericht. Dieses will herausfinden, ob die unterschiedliche Behandlung vom Grundgesetz gedeckt ist. (Az. 1 BvR 804/22)

Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteichefin lässt sich der Co-Parteivorsitzende Lars Klingbeil eine erneute Kandidatur für die Parteispitze offen. "Ich weiß doch, welche Kritik es auch gibt", sagte Klingbeil am Montag im "heute journal" im ZDF. "Da geht es nicht um mich, und es geht auch nicht darum, dass ich am Amt klebe, sondern es geht um die bestmögliche Aufstellung."

Textgröße ändern: