The National Times - Iran fordert Ausschluss israelischer Sportler von Olympischen Spielen

Iran fordert Ausschluss israelischer Sportler von Olympischen Spielen


Iran fordert Ausschluss israelischer Sportler von Olympischen Spielen
Iran fordert Ausschluss israelischer Sportler von Olympischen Spielen / Foto: © AFP

Der Iran hat in einer offiziellen Erklärung den Ausschluss israelischer Sportler von den am Freitag startenden Olympischen Sommerspielen in Paris gefordert. Zur Begründung verwies das Außenministerium in Teheran am Dienstag auf den Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. Der Iran erkennt Israel nicht an, beide Länder sehen sich als Erzfeinde.

Textgröße ändern:

Israelische Athleten "verdienen es nicht, an den Olympischen Spielen in Paris teilzunehmen, wegen des Krieges gegen die unschuldigen Menschen im Gazastreifen", erklärte das iranische Außenministerium im Onlinedienst X. Es kritisierte zudem die Zusage der französischen Regierung, die israelischen Sportler zu den Spielen in Paris willkommen zu heißen und zu schützen.

Frankreichs Außenminister Stéphane Séjourné hatte am Montag den israelischen Olympiasportlerinnen und -sportlern versichert, dass sie in Frankreich willkommen seien. Er wollte seinem israelischen Amtskollegen auch noch telefonisch bekräftigen, dass Frankreich "die Sicherheit der israelischen Delegation gewährleisten" werde, wie er erklärte.

Die Olympischen Spiele beginnen am Freitag mit einer gigantischen Eröffnungsfeier. An ihr will auch Israels Präsident Isaac Herzog teilnehmen.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Spaniens König Felipe VI. besucht Exklave Ceuta in Nordafrika

Der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia besuchen am Dienstag die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt, es gab dutzende Tote. Die meisten kehrten zwar nach Marokko zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten blieben aber in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave, wo sie auf der Straße oder an Stränden schlafen.

Wadephul nimmt an internationalem Sicherheitsforum in Warschau teil

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nimmt am Dienstag an einem internationalen Sicherheitsforum in Warschau teil. Beim Warsaw Security Forum (WSF) will der Minister zusammen mit seinen Kollegen aus Polen, Großbritannien und Norwegen über die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die Sicherheit in Europa diskutieren, wie das Auswärtige Amt ankündigte.

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Privilegien von Firmenerben

Das Bundesverfassungsgericht prüft am Dienstag (10.00 Uhr) in Karlsruhe die Privilegien für Firmenerben. Wer betriebliches Vermögen erbt, muss meist deutlicher weniger Steuern darauf zahlen als die Erben von Privatvermögen, teilweise wird die Steuer auch ganz erlassen. Darum zog ein Erbe vor Gericht. Dieses will herausfinden, ob die unterschiedliche Behandlung vom Grundgesetz gedeckt ist. (Az. 1 BvR 804/22)

Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteichefin lässt sich der Co-Parteivorsitzende Lars Klingbeil eine erneute Kandidatur für die Parteispitze offen. "Ich weiß doch, welche Kritik es auch gibt", sagte Klingbeil am Montag im "heute journal" im ZDF. "Da geht es nicht um mich, und es geht auch nicht darum, dass ich am Amt klebe, sondern es geht um die bestmögliche Aufstellung."

Textgröße ändern: