The National Times - Scholz gratuliert von der Leyen zur Wiederwahl

Scholz gratuliert von der Leyen zur Wiederwahl


Scholz gratuliert von der Leyen zur Wiederwahl
Scholz gratuliert von der Leyen zur Wiederwahl / Foto: © AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Ursula von der Leyen (CDU) zu ihrer Wiederwahl als EU-Kommissionspräsidentin gratuliert. Die Wahl sei "ein klares Zeichen für unsere Handlungsfähigkeit in der Europäischen Union, gerade in schwierigen Zeiten", schrieb Scholz am Donnerstag im Onlinedienst X. "Die Europäerinnen und Europäer erwarten, dass wir Europa voranbringen. Gehen wir es gemeinsam an", fuhr der Kanzler fort.

Textgröße ändern:

Bei der Wahl im Europäischen Parlament erhielt von der Leyen am Donnerstag 401 von 707 abgegebenen Stimmen. Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gratulierte. "Deine Wahl ist eine gute Nachricht für Europa", schrieb Baerbock auf X. "Denn in diesen stürmischen Zeiten braucht es eine echte Herzenseuropäerin an der Spitze der EU-Kommission. Lass uns Europa gemeinsam stärker und handlungsfähiger machen."

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) erklärte, von der Leyens Wiederwahl sende "ein starkes Zeichen der Stabilität, Geschlossenheit und demokratischen Bündnisfähigkeit". Das sei wichtig, "denn die Europäische Union muss in einer Zeit der Krisen als geopolitischer Akteur auf der Weltbühne auftreten und handeln". Habeck betonte, dass "das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2050 weiter konsequent" verfolgt werden müsse.

Den Glückwünschen schloss sich CDU-Chef Friedrich Merz an. "Europa muss jetzt vor allem Sicherheit gewährleisten, Wohlstand sichern und Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum schaffen", schrieb Merz bei X. "Wir werden dabei nach Kräften unterstützen."

CSU-Chef Markus Söder schrieb bei X: "Frieden, Freiheit und Wohlstand sind in Gefahr. Deshalb ist es besonders wichtig, eine starke Persönlichkeit wie sie auf dem wichtigsten Posten der EU zu haben." Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge betonte im Onlinedienst X: "Pro-europäische, demokratische Kräfte im Parlament zeigen mit der Wahl, dass sie zusammenhalten, wo es darauf ankommt."

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Regierungschef will Liveübertragung von US-Hinrichtung in Australien verhindern

Die australische Regierung hat die geplante Liveübertragung einer Hinrichtung in den USA scharf kritisiert. Er werde alles tun, um zu verhindern, dass Nutzer in Australien die Hinrichtung im Internet verfolgen können, sagte Premierminister Anthony Albanese am Dienstag dem Sender ABC. "Ich weiß nicht, warum irgendjemand sich so ein Ereignis ansehen wollen sollte, geschweige denn tatenlos zusehen und zulassen, dass möglicherweise Kinder und Familien Zugang dazu erhalten."

Rente: CDU erwartet von neuem Minister Schweitzer Festhalten an Koalitionsbeschlüssen

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann erwartet von dem designierten Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) ein Festhalten an Vereinbarungen der Koalition zur Rentenreform. "Ich gehe davon aus, dass er sich genauso auch an die Beschlüsse gebunden fühlt, die das Kabinett miteinander und die Koalitionsspitzen miteinander getroffen haben", sagte Hoppermann am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Und deswegen sind wir ja jetzt gespannt, dass er vorlegt, was in seinem Ministerium schon schlummert."

Bas-Rücktritt: SPD-Generalsekretär Klüssendorf sieht Koalition nicht gefährdet

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sieht die Koalition auch nach dem Rücktritt von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und ihren Vorwürfen gegen die Union nicht gefährdet. "Ich sehe sie nicht so zerrüttet, als dass wir nicht diese Baustellen, die wir gemeinsam haben, jetzt auch wieder gemeinsam schließen könnten", sagte Klüssendorf am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin".

Spaniens König Felipe VI. besucht Exklave Ceuta in Nordafrika

Der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia besuchen am Dienstag die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt, es gab dutzende Tote. Die meisten kehrten zwar nach Marokko zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten blieben aber in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave, wo sie auf der Straße oder an Stränden schlafen.

Textgröße ändern: