The National Times - Staatsanwaltschaft in Peru fordert 30 Jahre Haft für Keiko Fujimori

Staatsanwaltschaft in Peru fordert 30 Jahre Haft für Keiko Fujimori


Staatsanwaltschaft in Peru fordert 30 Jahre Haft für Keiko Fujimori
Staatsanwaltschaft in Peru fordert 30 Jahre Haft für Keiko Fujimori / Foto: © AFP/Archiv

Im Korruptionsprozess gegen die Rechtspopulistin Keiko Fujimori in Peru hat die Staatsanwaltschaft 30 Jahre und zehn Monate Haft gefordert. Dies teilte Staatsanwalt José Domingo Pérez am Dienstag mit. Fujimori, Tochter des peruanischen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, steht in der weitverzweigten Affäre um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht unter Korruptionsverdacht und verbrachte bereits insgesamt 16 Monate in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Die 49-jährige Fujimori, die sich bereits drei Mal vergeblich um die Präsidentschaft des südamerikanischen Landes beworben hat, bestreitet die Anschuldigungen. Zu den 45 Mitangeklagten gehören auch ihr Ex-Ehemann Mark Vito Villanella und mehrere Funktionäre ihrer Partei Fuerza Popular.

Der Prozess hatte am 1. Juli begonnen und soll mehr als ein Jahr dauern. Auf der Zeugenliste stehen rund 1500 Namen.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Mögliche Steuer auf KI-Umsätze: Wildberger will zunächst Vorfahrt für Wachstum

Nach seinem Vorstoß zu einer möglichen Steuer auf Umsätze mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland stellt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) eine solche Besteuerung vorerst zurück. "Ich will Wachstum durch KI und rede nicht über neue Steuern", sagte Wildberger am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Zunächst müsse Deutschland die wirtschaftlichen Chancen der Technologie nutzen.

Schweitzer verspricht rasches Rentengesetz - Merz dringt auf "große Reform"

Zum Start in Berlin hat der designierte Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) versprochen, die Rentenreform rasch auf den Weg zu bringen. Dafür werde er sich "mit aller Kraft einsetzen", sobald strittige Punkte geklärt seien, sagte er am Dienstag vor seiner offiziellen Ernennung in Berlin. Kanzler Friedrich Merz (CDU) mahnte nach dem Rücktritt von Schweitzers Vorgängerin Bärbel Bas (SPD) zur Eile und forderte eine "große Reform".

Deutschland und Großbritannien fordern schärfere Sanktionen gegen Russland

Deutschland und Großbritannien haben ihre Pläne für verschärfte Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs bekräftigt und damit ihr Abweichen vom US-Kurs unterstrichen. "Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, das Sanktionsregime zu lockern, sondern zu verstärken", sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstag in Warschau. Ähnlich äußerte sich sein britischer Kollege Ed Miliband. US-Präsident Donald Trump hatte sich im Zuge seines Diesel-Deals mit Moskau über die gegen Russland verhängten Sanktionen hinweggesetzt.

Bei Wahl von AfD-Ministerpräsident: CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt verlässt Saal

Die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt wird bei der Wahl eines Ministerpräsidentenkandidaten der AfD den Parlamentsplenarsaal verlassen. Das beschloss die CDU-Fraktion nach Angaben einer Sprecherin am Dienstag in Magdeburg mit 14 Jastimmen bei einer Enthaltung. Die christdemokratischen Abgeordneten folgten damit einem am Montag veröffentlichten entsprechenden Vorschlag der eigenen Fraktionsführung um den Vorsitzenden Sven Schulze. Die Unterstützung eines AfD-Kandidaten werde weiterhin ausgeschlossen, heißt es im Beschluss.

Textgröße ändern: