The National Times - Ecowas schließt Burkina Faso vorläufig aus Wirtschaftsgemeinschaft aus

Ecowas schließt Burkina Faso vorläufig aus Wirtschaftsgemeinschaft aus


Ecowas schließt Burkina Faso vorläufig aus Wirtschaftsgemeinschaft aus
Ecowas schließt Burkina Faso vorläufig aus Wirtschaftsgemeinschaft aus

Nach der Machtübernahme durch das Militär in Burkina Faso hat die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (Ecowas) das Land vorläufig aus dem Bündnis ausgeschlossen. Ecowas werde jedoch keine weiteren Sanktionen gegen Burkina Faso verhängen, erklärte ein Teilnehmer der virtuellen Sondersitzung am Freitag. Die Wirtschaftsgemeinschaft rief die Militärjunta erneut auf, den entmachteten Präsidenten Roch Marc Christian Kaboré und weitere Regierungsmitglieder freizulassen.

Textgröße ändern:

Auf dem rund dreistündigen Gipfeltreffen wurde den Angaben zufolge zudem beschlossen, eine Delegation von Ecowas-Vertretern am Samstag in die burkinische Hauptstadt Ouagadougou zu entsenden. Mehrere Gesandte auf Minister-Ebene sollen am Montag nachkommen. Am 3. Februar will die Wirtschaftsgemeinschaft einen weiteren Gipfel in Ghana in der Hauptstadt Accra abhalten.

Die Militärgruppierung Patriotische Bewegung für den Schutz und die Wiederherstellung (MPSR) hatte am Montag die Machtübernahme in Burkina Faso verkündet. Unterzeichnet war die Erklärung von Damiba, der als neuer starker Mann in dem westafrikanischen Land gilt. Präsident Kaboré wurde abgesetzt.

Die Militärs verhängten eine nächtliche Ausgangssperre und versprachen eine "Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung" innerhalb einer "angemessenen Zeit". Der Putsch wurde international scharf verurteilt.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Trump verkündet neue Gespräche mit Kuba

US-Präsident Donald Trump hat neue Gespräche mit Kuba verkündet. Trump bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat in seinem Onlinedienst Truth Social am Dienstag als "gescheitertes Land" und fügte hinzu: "Kuba bittet um Hilfe, und wir werden reden!!!" Weitere Angaben zu den Gesprächen machte er nicht.

Integrationskurse: Zugang wird erleichtert - bleibt aber begrenzt

Der eingeschränkte Zugang zu Integrationskursen war auf breite Kritik gestoßen - jetzt gibt es einen Kompromiss: SPD-Fachpolitiker verständigten sich mit dem Bundesinnenministerium über den Zugang von Migrantinnen und Migranten zu den Kursen auf Grundlage von Kontingenten, wie Innenpolitiker der schwarz-roten Koalition am Dienstag mitteilten. Asylbewerber und Geduldete sollen davon aber nicht profitieren, hieß es aus der Union.

Umfrage in Thüringen: Große Unterstützung für Demokratie - geringe Zufriedenheit

Mehr als jeder zweite Thüringer ist unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie. Wie aus der am Dienstag in Erfurt veröffentlichten Langzeitbefragung "Thüringen-Monitor" hervorgeht, verharrt der Anteil derer, die damit zufrieden sind, wie die Demokratie in der Praxis gelingt, bei 44 Prozent. 56 Prozent sind hingegen ernüchtert.

Bas: Unterschiede zwischen uns und Union "selten so spürbar wie heute"

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat sich zu den von der Bundesregierung geplanten Reformvorhaben bekannt, zugleich aber auf deutliche Meinungsverschiedenheiten in der Koalition hingewiesen. "Die Unterschiede zwischen der Union und uns waren selten so spürbar wie heute", sagte Bas am Dienstag in einer Rede auf dem DGB-Bundeskongress. Deswegen gebe es auch "in der Bundesregierung harte Diskussionen".

Textgröße ändern: