The National Times - Hunderte bei Demonstration gegen Migration auf den Kanaren

Hunderte bei Demonstration gegen Migration auf den Kanaren


Hunderte bei Demonstration gegen Migration auf den Kanaren
Hunderte bei Demonstration gegen Migration auf den Kanaren / Foto: © AFP/Archiv

Hunderte Menschen haben auf den Kanarischen Inseln gegen irreguläre Migration demonstriert. Mit Plakaten wie "Verteidigt unsere Viertel" und "Stoppt illegale Einwanderung" marschierten die Demonstranten am Samstag durch die Straßen mehrerer Städte wie Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife.

Textgröße ändern:

Seit einiger Zeit steigt die Zahl der Flüchtlinge, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die vor der Nordwestküste Afrikas im Atlantik gelegenen Kanaren ansteuern. Bis Ende Juni trafen laut Regierungsangaben mehr als 19.000 Migranten an Bord von knapp 300 Booten auf den Inseln ein. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres waren es mit rund 7000 Migranten weniger als halb so viele.

Die Route über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln ist besonders gefährlich, jedoch weniger scharf überwacht. Laut der Hilfsorganisation Caminando Fronteras starben in den ersten fünf Monaten dieses Jahres mehr als 5000 Menschen beim Versuch, mit Flüchtlingsbooten nach Spanien zu gelangen. Der überwiegende Teil der Todesfälle entfällt dabei auf die Atlantikroute.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei

Nach der konstituierenden Sitzung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus haben Grüne und SPD die Sondierungsgespräche mit der Partei über eine Regierungsbildung unterbrochen. Beide Parteien hätten "zur Kenntnis genommen, dass die Linke in ihrer Fraktion zu anderen Verabredungen gekommen ist", erklärten Grüne und SPD am Dienstag in der Hauptstadt. Zuvor hatte die Linke die wegen angeblicher israelfeindlicher Äußerungen umstrittene Politikerin Vanessa Emde in die Abgeordntenhausfraktion aufgenommen.

Nach Skandal-Berichten: Trump fordert US-Botschafterin in Athen zu Rückzug auf

Nach mehreren peinlichen Enthüllungen sind die Tage von Kimberly Guilfoyle als US-Botschafterin in Griechenland gezählt: "Sie wird nicht mehr dort sein", sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag. Kurz zuvor hatte das Weiße Haus die frühere Verlobte von Trumps ältestem Sohn Donald Jr. zum Rückzug aufgerufen. Guilfoyle wies die gegen sie erhobene Vorwürfe zurück. Sie räumte aber ein, dass sich ihre Botschafterinnentätigkeit "dem Ende zuneigen könnte".

Frankreichs Nationalversammlung verabschiedet Missbrauchsgesetz

Anzeigen wegen sexueller Gewalt sollen in Frankreich künftig zügiger bearbeitet werden. Das ist Teil eines Gesetzes, das die französische Nationalversammlung am Dienstag in erster Lesung einstimmig verabschiedet hat. Es soll nun spätestens im Januar im Senat debattiert werden. Das Gesetz soll grundsätzlich den Kampf gegen sexualisierte Gewalt stärken - von der Vorbeugung bis zur Wiedergutmachung.

Deutschland für drei Jahre in UN-Menschenrechtsrat gewählt

Deutschland ist für die Jahre 2027 bis 2029 in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden. Die Bundesrepublik erhielt bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung in New York am Dienstag 163 Stimmen. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte an, die Mitgliedschaft zur Stärkung des Gremiums und zum weltweiten Schutz der Menschenrechte zu nutzen.

Textgröße ändern: