The National Times - Wagenknecht sieht Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt - und fordert Wende

Wagenknecht sieht Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt - und fordert Wende


Wagenknecht sieht Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt - und fordert Wende
Wagenknecht sieht Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt - und fordert Wende / Foto: © AFP/Archiv

Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat einen Zusammenhang zwischen dem Zuzug von Migranten und der Bedrohung durch Kriminalität hergestellt und politische Konsequenzen gefordert. "Wie viele Menschen müssen noch Opfer von Kriminalität und Gewalt werden, bis die Bundesregierung ihre Migrationspolitik ändert?", sagte Wagenknecht am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Der Kontrollverlust bei Migration und Gewalt muss gestoppt werden, Straßen, Plätze und Bahnhöfe müssen endlich wieder sicher werden."

Textgröße ändern:

Wagenknecht bezog sich auf aktuelle Fälle wie den gewaltsamen Tod eines 20-Jährigen in Bad Oeynhausen; der 18-jährige Tatverdächtige soll Medienberichten zufolge syrischer Staatsbürger und bereits polizeibekannt sein.

Die BSW-Chefin forderte eine Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz der Länderchefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) noch vor der Sommerpause. "Kanzler und Innenministerin scheinen diese Fälle gar nicht mehr wahrzunehmen", kritisierte sie gegenüber AFP. "Die Gleichgültigkeit der Zuständigen ist verheerend."

Der Fall in Bad Oeynhausen hatte bundesweit Aufsehen erregt und eine neue politische Debatte über den Umgang mit Kriminalität von Zugewanderten ausgelöst.

Nach dem tödlichen Angriff in der nordrhein-westfälischen Stadt sitzt der tatverdächtige 18-Jährige in Untersuchungshaft. Eine Haftrichterin hatte nach Angaben vom Donnerstag Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Das Opfer hatte bei einer Auseinandersetzung im Kurpark schwerste Kopfverletzungen erlitten, an deren Folgen er starb.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Ukrainischer Präsident Selenskyj zu Besuch bei Burnham in London erwartet

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird an diesem Mittwoch zu einem Besuch in Großbritannien erwartet. Premierminister Andy Burnham werde Selenskyj am Regierungssitz in der Londoner Downing Street empfangen, um die "felsenfeste Unterstützung" Großbritanniens für die Ukraine zu bekräftigen, teilte die britische Regierung in der Nacht mit. Konkret soll es unter anderem um die beschleunigte Lieferung wichtiger Luftabwehrraketen gehen. Dies sei Teil "dringender Unterstützung in den kommenden Wochen", erklärte Burnhams Regierung.

Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober

Nach der Fällung hunderter Bäume hat eine US-Bundesrichterin weitere Abholzungen auf einem Golfplatz in Washington bis zum 26. Oktober untersagt - und damit Pläne von Präsident Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt durchkreuzt. Richterin Ana Reyes traf ihre Entscheidung am Dienstag nach einer Dringlichkeitsanhörung. Sie warf der US-Regierung vor, erst am späten Freitagnachmittag und damit einen Tag vor den Fällungen über die Pläne informiert zu haben.

Felipe VI. nennt Exklaven Ceuta und Melilla "unveräußerlichen Teil" Spaniens

Spaniens König Felipe VI. hat die von Marokko beanspruchten Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika bei einem Besuch als "unveräußerlichen Teil" Spaniens bezeichnet. "Die Souveränität und territoriale Integrität unseres Landes sind nicht verhandelbar", sagte Felipe am Dienstag in Ceuta rund zweieinhalb Monate nach dem Ansturm von Migranten auf Ceuta.

Antisemitismusstreit: Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linker

Nach der konstituierenden Sitzung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus haben Grüne und SPD die vor wenigen Tagen begonnenen Sondierungsgespräche mit der Partei über eine Regierungsbildung unterbrochen. Beide Parteien hätten "zur Kenntnis genommen, dass die Linke in ihrer Fraktion zu anderen Verabredungen gekommen ist", erklärten Grüne und SPD am Dienstag unter Verweis auf eine in der vergangenen Woche mit der Linken geschlossene Vereinbarung zu Antisemitismus und Clankontakten.

Textgröße ändern: