The National Times - Putin erklärt sich bereit zu Ermittlungen zum getöteten AFP-Journalisten Arman Soldin

Putin erklärt sich bereit zu Ermittlungen zum getöteten AFP-Journalisten Arman Soldin


Putin erklärt sich bereit zu Ermittlungen zum getöteten AFP-Journalisten Arman Soldin
Putin erklärt sich bereit zu Ermittlungen zum getöteten AFP-Journalisten Arman Soldin / Foto: © AFP/Archiv

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zu Ermittlungen zu den Umständen des Todes des AFP-Journalisten Arman Soldin erklärt, der vor gut einem Jahr in der Ukraine getötet worden war. "Wir werden alles tun, was wir können", sagte Putin am Mittwoch bei einem Treffen mit Journalisten internationaler Nachrichtenagenturen in St. Petersburg, darunter auch AFP.

Textgröße ändern:

"Wir sind bereit, das zu tun. Aber ich weiß nicht, wie das in der Praxis aussehen soll, da er in einem Kriegsgebiet starb", schränkte Putin umgehend ein. Erst kürzlich hatte der Kreml erklärt, das Russland im Fall von Arman Soldin nicht ermitteln könne, da er sich auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet befunden habe. "Es ist wahrscheinlich notwendig, sich eher an die ukrainische Seite zu wenden", hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow gesagt.

Der Videojournalist Soldin war am 9. Mai 2023 im Alter von 32 Jahren bei einem Raketenangriff nahe der umkämpften ukrainischen Stadt Bachmut ums Leben gekommen. Zu diesem Zeitpunkt berichtete er in Tschassiw Jar im Osten des Landes über ukrainische Soldaten nahe der Front. Die Stadt Bachmut befand sich damals im Zentrum der Kämpfe in der Ostukraine und wurde im Mai 2023 nach monatelangen Gefechten von den russischen Soldaten eingenommen. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen eingeleitet.

bur/kol/kas

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Spaniens König Felipe VI. besucht Exklave Ceuta in Nordafrika

Der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia besuchen am Dienstag die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt, es gab dutzende Tote. Die meisten kehrten zwar nach Marokko zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten blieben aber in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave, wo sie auf der Straße oder an Stränden schlafen.

Wadephul nimmt an internationalem Sicherheitsforum in Warschau teil

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nimmt am Dienstag an einem internationalen Sicherheitsforum in Warschau teil. Beim Warsaw Security Forum (WSF) will der Minister zusammen mit seinen Kollegen aus Polen, Großbritannien und Norwegen über die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die Sicherheit in Europa diskutieren, wie das Auswärtige Amt ankündigte.

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Privilegien von Firmenerben

Das Bundesverfassungsgericht prüft am Dienstag (10.00 Uhr) in Karlsruhe die Privilegien für Firmenerben. Wer betriebliches Vermögen erbt, muss meist deutlicher weniger Steuern darauf zahlen als die Erben von Privatvermögen, teilweise wird die Steuer auch ganz erlassen. Darum zog ein Erbe vor Gericht. Dieses will herausfinden, ob die unterschiedliche Behandlung vom Grundgesetz gedeckt ist. (Az. 1 BvR 804/22)

Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteichefin lässt sich der Co-Parteivorsitzende Lars Klingbeil eine erneute Kandidatur für die Parteispitze offen. "Ich weiß doch, welche Kritik es auch gibt", sagte Klingbeil am Montag im "heute journal" im ZDF. "Da geht es nicht um mich, und es geht auch nicht darum, dass ich am Amt klebe, sondern es geht um die bestmögliche Aufstellung."

Textgröße ändern: