The National Times - Delegation von US-Abgeordneten bekräftigt bei Besuch Unterstützung Taiwans

Delegation von US-Abgeordneten bekräftigt bei Besuch Unterstützung Taiwans


Delegation von US-Abgeordneten bekräftigt bei Besuch Unterstützung Taiwans
Delegation von US-Abgeordneten bekräftigt bei Besuch Unterstützung Taiwans / Foto: © TAIWAN PRESIDENTIAL OFFICE/AFP

Ein hochrangiger US-Parlamentsabgeordneter hat bei einem Besuch in Taipeh die Unterstützung Washingtons für Taiwan bekräftigt. "Alle Demokratien müssen gegen Aggression und Tyrannei zusammenstehen", sagte Michael McCaul, Vorsitzender des einflussreichen Außenausschusses im US-Repräsentantenhaus, am Montag nach einem Treffen mit Taiwans neuem Präsidenten Lai Ching-te am Montag. "Ein böse Allianz untergräbt den Frieden auf der Welt", klagte McCaul und nannte als Beispiel unter anderem explizit den chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Textgröße ändern:

McCaul war am Sonntag mit einer Delegation demokratischer und republikanischer Abgeordneter in Taiwan eingetroffen. Der Außenpolitiker betonte, dass er und seine Kollegen "diese schöne Insel nachdrücklich unterstützen".

Präsident Lai hatte erst vor einer Woche sein Amt angetreten. Drei Tage nach seiner Amtseinführung hatte China mit einem Militärmanöver in der Straße von Taiwan, im Norden, Süden und Osten Taiwans sowie an vorgelagerten Inseln begonnen. Damit umfassten die Übungen ein größeres Gebiet als vorherige Manöver. Das chinesische Militär setzte Land-, See-, Luft- und Raketenstreitkräfte ein.

McCaul verurteilte die "einschüchternden Militärübungen", die verdeutlichten, dass China "nicht daran interessiert ist, Taiwan mit friedlichen Mitteln einzunehmen".

Taiwan hatte sich am Ende des Bürgerkrieges vor 75 Jahren vom kommunistischen Festlandchina abgespalten. Peking betrachtet die Insel seither als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

Neben dem chinesischen Präsidenten Xi nannte McCaul am Montag den russischen Präsidenten Wladimir Putin und das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, als große Bedrohungen für den Frieden. Seit dem Zweiten Weltkrieg "haben wir keine so unverhohlene Gewalt und nackte Aggression mehr erlebt", sagte der US-Politiker.

Präsident Lai dankte den US-Abgeordneten für ihre Unterstützung und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der US-Kongress "Taiwan weiter dabei hilft, seine Selbstverteidigungsfähigkeiten zu stärken".

Die USA erkennen Taiwan diplomatisch nicht offiziell an, sind aber einer der wichtigsten Verbündeten der Insel. McCaul versicherte Taiwan die überparteiliche Unterstützung des Kongresses. "Wir sind nicht als Republikaner oder als Demokraten hier, sondern als Amerikaner", sagte er.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Selenskyjs: Russland greift nach Trumps Ankündigung zu Energie-Waffenruhe Energieanlagen an

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu einer "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. "Die Russen haben ein Kraftwerk in Kiew mit einer Schahed-Drohne angegriffen", schrieb Selenskyj am Sonntagabend in Online-Netzwerken. Später habe es noch weitere Angriffe auf Energieanlagen in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine gegeben.

Frankreich: EU-Abgeordneter Glucksmann Präsidentschaftskandidat des sozialdemokratischen Lagers

Der EU-Abgeordnete Raphaël Glucksmann ist zum Präsidentschaftskandidaten des sozialdemokratischen Lagers in Frankreich gekürt worden. Bei der gemeinsamen Vorwahl seiner Partei Place Publique und der Sozialistischen Partei (PS) erhielt Glucksmann am Sonntag gut 66 Prozent der Stimmen, wie die Organisatoren mitteilten. Weit abgeschlagen folgte auf dem zweiten Platz der PS-Vorsitzende Olivier Faure mit knapp 14,5 Prozent der Stimmen.

Saudi-Arabien: Mehrere Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad

Bei einem neuen Angriff auf den internationalen Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad hat es am Sonntag wieder Verletzte gegeben. Die saudiarabische Luftfahrtbehörde teilte mit, der neue Angriff am Sonntagnachmittag habe mehrere Verletzte zur Folge gehabt. "Die Beurteilung der Schäden und die Überprüfung der Sicherheit der Anlagen dauern noch an", fügte die Behörde hinzu.

Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht

Nach seinem Diesel-Deal mit Russland und einem heftigen Schlagabtausch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag eine angebliche "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau verkündet. Beide Länder hätten zugestimmt, ab sofort ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen, erklärte Trump. Selenskyj reagierte überrascht auf die Ankündigung. Kiew sei aber bereit, eine solche Waffenruhe zu befolgen, wenn auch Moskau sich daran halte. Vom Kreml gab es zunächst keine Stellungnahme.

Textgröße ändern: