The National Times - Kreml: Russland kann keine Ermittlungen zu Tod von AFP-Journalisten Soldin führen

Kreml: Russland kann keine Ermittlungen zu Tod von AFP-Journalisten Soldin führen


Kreml: Russland kann keine Ermittlungen zu Tod von AFP-Journalisten Soldin führen
Kreml: Russland kann keine Ermittlungen zu Tod von AFP-Journalisten Soldin führen / Foto: © AFP/Archiv

Russland kann nach eigenen Angaben keine Ermittlungen zum Tod des vor einem Jahr in der Ukraine getöteten AFP-Journalisten Arman Soldin führen. "Russland kann keine Ermittlungen führen. Es ist wahrscheinlich notwendig, sich eher an die ukrainische Seite zu wenden", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag. Soldin habe sich zum Zeitpunkt seines Todes auf von der Ukraine kontrolliertem Gebiet befunden, fügte er hinzu.

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Der Videojournalist Soldin war am 9. Mai 2023 im Alter von 32 Jahren bei einem Raketenangriff nahe der umkämpften ukrainischen Stadt Bachmut ums Leben gekommen. Zu diesem Zeitpunkt berichtete er in Tschassiw Jar im Osten des Landes über ukrainische Soldaten nahe der Front. Die Stadt Bachmut befand sich damals im Zentrum der Kämpfe in der Ostukraine und wurde im Mai 2023 nach monatelangen Gefechten von den russischen Soldaten eingenommen.

Zur Untersuchung der Umstände des Todes des AFP-Journalisten und der Herkunft der Schüsse leitete die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen ein.

Aktivisten zufolge sind seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine rund 15 Journalisten getötet worden. Moskau übernahm bislang nie die Verantwortung für den Tod von Journalisten bei Angriffen, die der russischen Armee zugeschrieben werden. Gleichzeitig warf Russland der Ukraine wiederholt vor, russische Journalisten ins Visier zu nehmen.

T.F.Russell--TNT

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