The National Times - Paris wirft Moskau nach Einbestellung des Botschafters "Einschüchterung" vor

Paris wirft Moskau nach Einbestellung des Botschafters "Einschüchterung" vor


Paris wirft Moskau nach Einbestellung des Botschafters "Einschüchterung" vor
Paris wirft Moskau nach Einbestellung des Botschafters "Einschüchterung" vor / Foto: © AFP/Archiv

Frankreich hat die Einbestellung seines Botschafters in Moskau in Folge der jüngsten Äußerungen von Präsident Emmanuel Macron zum Ukraine-Krieg als "Einschüchterungsversuch" verurteilt. Die diplomatischen Kanäle seien "erneut für die Manipulation von Informationen und Einschüchterung missbraucht worden“, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Paris.

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Russland hatte am Vortag den französischen Botschafter in Moskau einbestellt, um die "provokative" Politik von Paris anzuprangern. Angesichts "der zunehmend kriegerischen Erklärungen" und Hinweisen auf eine "zunehmende Verwicklung Frankreichs in den Ukraine-Konflikt" sei Botschafter Pierre Lévy einbestellt worden, hatte das russische Außenministerium mitgeteilt. Paris verfolge eine "schädliche und provokative Linie, die zu einer Eskalation des Konfliktes führt".

Macron hatte die Debatte um einen möglichen Einsatz westlicher Bodentruppen in der Ukraine mit einem Interview in der Zeitschrift "The Economist" erneut angefacht. "Falls die Russen die Frontlinien durchbrechen und falls die Ukraine darum bittet - was bislang nicht der Fall ist - dann müssten wir uns zu Recht diese Frage stellen", hatte er gesagt. Dabei machte er deutlich, dass es ihm in erster Linie um Abschreckung mit Blick auf Russland gehe.

"Unsere Glaubwürdigkeit hängt auch von einer gewissen Fähigkeit der Abschreckung ab, indem wir nicht offenlegen, was wir tun oder nicht tun werden", sagte Macron weiter. Er bekräftigte seine ursprüngliche Aussage zu dem Thema, dass er "nichts ausschließen" wolle.

T.Allen--TNT

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