The National Times - Baerbock begrüßt bei Besuch in Australien Rückgabe von Kulturgütern an indigene Kaurna

Baerbock begrüßt bei Besuch in Australien Rückgabe von Kulturgütern an indigene Kaurna


Baerbock begrüßt bei Besuch in Australien Rückgabe von Kulturgütern an indigene Kaurna
Baerbock begrüßt bei Besuch in Australien Rückgabe von Kulturgütern an indigene Kaurna / Foto: © POOL/AFP

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat während ihres Australien-Besuchs bei einer Zeremonie in Adelaide die Rückführung mehrerer Kulturgüter von Deutschland an Vertreter der indigenen Gemeinschaft der Kaurna begrüßt. Mit der Rückgabe eines Speers, eines Grabstocks, einer Keule und eines Netzes kehre auch die Geschichte der Kaurna nach Australien heim, erklärte Baerbock am Freitag im Onlinedienst X. "Wir sind dankbar und froh, sie nun zu Hause zu wissen."

Textgröße ändern:

Der Zugang zur eigenen Geschichte sei die Grundlage kultureller Selbstbestimmung, hieß es weiter. Daher treibe Deutschland gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Museen die Rückgabe von Kulturgütern aus Kolonialkontexten voran. Die Kaurna lebten in dem Gebiet um Adelaide, bis sie dort von kolonialen Eroberern vertrieben wurde.

Baerbock holt gerade eine mehrtägige Reise nach Australien und Ozeanien nach, die sie im August vergangenen Jahres wegen technischer Probleme an ihrem Flugzeug hatte abbrechen müssen. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen dem Auswärtigen Amt zufolge neben sicherheitspolitischen Fragen im Indo-Pazifik-Raum auch Themen wie Handel, Wirtschaft, Klima, Wissenschaft und Kultur.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Behörden: Mindestens zwölf Tote und 309 Verletzte bei Angriff auf Flughafen Riad

Bei dem Angriff auf den internationalen Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Menschen getötet worden, darunter neben vier Einheimischen auch acht Ausländer. 309 weitere Menschen seien bei der Attacke am Samstag verletzt worden, einige von ihnen schwer, teilte die zivile Luftfahrtbehörde am Sonntag mit.

Umfrage: Macrons Beliebtheit auf niedrigstem Stand seit Amtsantritt 2017

Angesichts von Gewalt bei Schülerprotesten und hoher Staatsverschuldung ist die Popularität von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf den niedrigsten Stand seit seinem Amtsantritt 2017 gesunken. In einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Ipsos BVA-Cesi äußerten nur 15 Prozent der Befragten eine positive Sicht von Macron. Dies war noch ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat.

Tausende Menschen bei pro-palästinensischer Kundgebung in Berlin

In Berlin haben am Samstag mehrere tausend Menschen an einer pro-palästinensischen Demonstration teilgemommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, versammelten sich am Nachmittag rund 3500 Demonstrantinnen und Demonstranten am Spreebogen im Regierungsviertel, um zum Alexanderplatz im Bezirk Mitte zu ziehen. Dort kamen am Abend etwa 2000 Menschen an.

Nach Kritik Selenskyjs: Trump fordert Ablösung des ukrainischen Präsidenten

US-Präsident Donald Trump hat eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj gefordert. Es sei "an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", der bereit sei, den Krieg mit Russland zu beenden, sagte Trump am Samstag vor Journalisten am Weißen Haus. Zuvor hatte Selenskyj Trump wegen dessen Diesel-Deal mit Moskau scharf angegriffen. Trump forderte Selenskyj zudem auf, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen.

Textgröße ändern: