The National Times - Geflüchtete aus Ukraine bringen mehr als 28.000 Haustiere mit

Geflüchtete aus Ukraine bringen mehr als 28.000 Haustiere mit


Geflüchtete aus Ukraine bringen mehr als 28.000 Haustiere mit
Geflüchtete aus Ukraine bringen mehr als 28.000 Haustiere mit / Foto: © AFP/Archiv

Geflüchtete aus der Ukraine haben mehr als 28.000 Haustiere mit nach Deutschland gebracht. Das berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf Angaben des Deutschen Tierschutzbundes. Demnach haben gut acht Prozent der bislang gut 340.000 in Deutschland registrierten Ukrainerinnen und Ukrainer Hund oder Katze dabei. Bei einer Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften sorge dies teilweise für Probleme.

Textgröße ändern:

"Die Tiere sind für die Geflüchteten ein wichtiger Anker, der ihnen Halt und Kraft gibt", sagte die Sprecherin des Tierschutzbundes, Lea Schmitz, der Zeitung. Deshalb müssten Fluchtunterkünfte so ausgestattet werden, dass die mitgeführten Tiere bei ihren Besitzern bleiben könnten. Dies sei bisher jedoch nicht überall der Fall. Oft werde demnach mit dem Seuchenschutz und Hygieneaspekten argumentiert. Aufgefangen würden die Tiere dann in örtlichen Tierheimen.

Das Bundesinnenministerium sicherte laut "Rheinischer Post" zu, sich um das Problem kümmern zu wollen. Für die traumatisierten Menschen sei es wichtig, "dass ihre Haustiere bei ihnen sind", schrieb demnach der Parlamentarische Staatssekretär im Innenressort, Mahmut Özdemir (SPD), an den Tierschutzbund. Dies versuche man bei der Unterbringung der Menschen "weitestgehend zu berücksichtigen". Der Bund werde auch in Gesprächen mit den Ländern und Kommunen darauf hinweisen.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Medwedew fordert "militärische Abschreckung" als Reaktion auf US-Sanktionen

Als Reaktion Moskaus auf die neuen US-Sanktionen gegen Russland hat der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew auch eine "militärische Abschreckung" gefordert. Selbst über den Ozean hinweg werde "nur die Sprache der direkten militärischen Abschreckung" gehört, erklärte der heutige Vize-Chef des Nationalen Sicherheitsrats am Samstag mit Blick auf Washington im Onlinedienst Telegram. Die Antwort Russlands auf "russophobe Grausamkeiten wie das Gesetz des toten Terroristen Graham" müsse daher so ausfallen. Nähere Angaben dazu machte Medwedew nicht.

Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat das neue Sanktionspaket der USA gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag das nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossene Gesetz.

Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Explosion und einem Angriff mit Schusswaffen auf eine Polizeiwache im Norden Pakistans ist nach Angaben eines ranghohen Polizeibeamten auf mindestens 31 gestiegen. "Mindestens 31 Menschen, darunter 16 Polizeikräfte, sind bei dem Angriff und Selbstmordanschlag getötet worden", sagte der Beamte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die pakistanischen Gesundheitsbehörden meldeten zudem mehr als hundert Verletzte, von denen mehrere sich in kritischem Zustand befänden.

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Textgröße ändern: