The National Times - EU ruft nach iranischem Angriff auf Israel zu "größter Zurückhaltung" auf

EU ruft nach iranischem Angriff auf Israel zu "größter Zurückhaltung" auf


EU ruft nach iranischem Angriff auf Israel zu "größter Zurückhaltung" auf
EU ruft nach iranischem Angriff auf Israel zu "größter Zurückhaltung" auf / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem iranischen Angriff auf Israel hat die Europäische Union vor einer Eskalation im Nahen Osten gewarnt. "In dieser äußerst angespannten regionalen Situation kann eine erneute Eskalation in niemandes Interesse sein", hieß es in einer vom EU-Außenbeauftragten Josep Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten am Sonntag verbreiteten Erklärung. "Wir rufen alle Parteien auf, größte Zurückhaltung zu üben." Borrell berief zudem eine Dringlichkeitssitzung der EU-Außenminister für Dienstag ein.

Textgröße ändern:

"Die EU verurteilt mit größter Entschiedenheit die iranischen Drohnen- und Raketenangriffe gegen Israel", hieß es in der Erklärung weiter. "Es handelt sich um eine beispiellose Eskalation und eine Gefahr für die Sicherheit in der Region." Zugleich bekannte sich die EU laut der Erklärung zu ihrer "Verpflichtung für die Sicherheit Israels". Ziel der Videokonferenz der Außenminister am Dienstag sei es, "zur Deeskalation und zur Sicherheit in der Region beizutragen".

Borrell gab zudem im Onlinedienst X bekannt, dass er mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian telefoniert habe. Dabei habe er "in schärfster Form" die Verurteilung des iranischen Angriffs durch die EU übermittelt.

Der Iran hatte in der Nacht erstmals in der Geschichte von seinem Staatsgebiet aus direkt Israel angegriffen. Nach israelischen Angaben wurden fast alle der 300 vom Iran abgefeuerten Drohnen und Raketen abgewehrt.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Taiwans Präsident: Erhöhung der Verteidigungsausgaben soll "Krieg verhindern"

Taiwans geplante Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe sollen nach den Worten von Präsident Lai Ching-te der Abschreckung dienen. "Indem wir unsere Investitionen in die nationale Verteidigung erhöhen, wollen wir nicht einen Krieg provozieren, sondern einen Krieg verhindern", sagte der taiwanische Präsident am Samstag in einer Rede zum Nationalfeiertag. "Wir streben weder nach Hegemonie, noch wollen wir andere dominieren", sagte Lai vor tausenden Menschen, darunter ausländische Diplomaten.

Indien: Gründer von Kakerlakenbewegung vor Protesten gegen Wahlkommission festgenommen

Die Polizei in Indien hat vor für Samstag geplanten Massenprotesten gegen die Wahlkommission den Gründer der sogenannten Kakerlakenbewegung (CJP) festgenommen. "Abhijeet Dipke festgenommen", teilte die CJP in Onlinediensten mit. Mit ihm seien zwei weitere führende Mitglieder nach der Landung ihres Flugzeugs in der Hauptstadt Neu Delhi festgenommen worden.

Linke fordert bei Pflege und Rente einheitliche Versicherungen

Die Linkspartei geht mit den Sozialreformplänen der Bundesregierung hart ins Gericht und fordert stattdessen die Einbeziehung sämtlicher Einkommensgruppen in die Renten- und Pflegeversicherung. In einem Antrag für den Linken-Parteivorstand am Samstag in Berlin, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, fordert die Partei "eine einheitliche Pflegebürger:innen-Versicherung" und "die Einbeziehung aller Erwerbstätigengruppen in die Gesetzliche Rente".

Trump ernennt Kommentatorin Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin

Anderthalb Monate nach dem Ausscheiden seiner prominenten Sprecherin Karoline Leavitt hat US-Präsident Donald Trump eine Nachfolgerin für den Posten im Weißen Haus ernannt. Die konservative Kommentatorin Katie Zacharia, eine treue Anhängerin von Trumps Maga-Bewegung, werde seine Sprecherin, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinenetzwerk Truth Social mit. Zacharia ist derzeit Kommunikationsberaterin bei seinem Medienunternehmen Trump Media and Technology Group, das Truth Social betreibt.

Textgröße ändern: