The National Times - Baerbock: Verurteilen laufenden iranischen Angriff aufs Allerschärfste

Baerbock: Verurteilen laufenden iranischen Angriff aufs Allerschärfste


Baerbock: Verurteilen laufenden iranischen Angriff aufs Allerschärfste
Baerbock: Verurteilen laufenden iranischen Angriff aufs Allerschärfste / Foto: © AFP

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat den iranischen Angriff auf Israel scharf verurteilt. "Iran hat Drohnen und Raketen auf Israel abgeschossen. Wir verurteilen den laufenden Angriff, der eine ganze Region ins Chaos stürzen kann, aufs Allerschärfste", schrieb Baerbock in der Nacht zu Sonntag im Onlinedienst X. "Der Iran und seine Proxies müssen diesen sofort einstellen", forderte Baerbock. "Israel gilt in diesen Stunden unsere ganze Solidarität", fügte die Außenministerin hinzu.

Textgröße ändern:

Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth erklärte, die EU und Deutschland müssten nun "endlich eine härtere Gangart gegenüber Iran einlegen". "Das Mullahregime destabilisiert und radikalisiert den ganzen Nahen und Mittleren Osten", schrieb Roth auf X. "Diesmal lässt es die Drecksarbeit nicht wie üblich von seinen Proxies erledigen, sondern attackiert direkt Israel.

Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Jürgen Hardt, erklärte: "Der Platz der EU muss nun an der Seite Israels sein". US-Präsident Joe Biden habe keinen Zweifel daran gelassen, "dass er eine solche iranische Attacke nicht akzeptieren würde". Deutschland und die EU müssten die USA in ihren Bemühungen "wo immer es geht unterstützen", forderte der CDU-Politiker.

"Nur die USA besitzen in der Region die Macht, den Iran in seine Schranken zu verweisen", fügte Hardt hinzu. "Das Mullah-Regime hat endgültig bewiesen, für was es steht: Chaos, Gewalt und Terror. Wir setzen darauf, dass dieser Angriff erfolgreich abgewehrt werden kann. Dann muss der Westen endlich einen neuen, härteren Kurs gegen Teheran fahren."

Lewis--TNT

Empfohlen

Indien: Gründer von Kakerlakenbewegung vor Protesten gegen Wahlkommission festgenommen

Die Polizei in Indien hat vor für Samstag geplanten Massenprotesten gegen die Wahlkommission den Gründer der sogenannten Kakerlakenbewegung (CJP) festgenommen. "Abhijeet Dipke festgenommen", teilte die CJP in Onlinediensten mit. Mit ihm seien zwei weitere führende Mitglieder nach der Landung ihres Flugzeugs in der Hauptstadt Neu Delhi festgenommen worden.

Linke fordert bei Pflege und Rente einheitliche Versicherungen

Die Linkspartei geht mit den Sozialreformplänen der Bundesregierung hart ins Gericht und fordert stattdessen die Einbeziehung sämtlicher Einkommensgruppen in die Renten- und Pflegeversicherung. In einem Antrag für den Linken-Parteivorstand am Samstag in Berlin, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, fordert die Partei "eine einheitliche Pflegebürger:innen-Versicherung" und "die Einbeziehung aller Erwerbstätigengruppen in die Gesetzliche Rente".

Trump ernennt Kommentatorin Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin

Anderthalb Monate nach dem Ausscheiden seiner prominenten Sprecherin Karoline Leavitt hat US-Präsident Donald Trump eine Nachfolgerin für den Posten im Weißen Haus ernannt. Die konservative Kommentatorin Katie Zacharia, eine treue Anhängerin von Trumps Maga-Bewegung, werde seine Sprecherin, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinenetzwerk Truth Social mit. Zacharia ist derzeit Kommunikationsberaterin bei seinem Medienunternehmen Trump Media and Technology Group, das Truth Social betreibt.

Trump kritisiert Friedensnobelpreis für Pillay als "schändlich"

US-Präsident Donald Trump hat die Auszeichnung der früheren IStGH-Richterin Navi Pillay mit dem Friedensnobelpreis als "schändliche und blamable Entscheidung" kritisiert. Die diesjährige Wahl des Nobelkomitees in Oslo hinterlasse einen "unauslöschlichen Fleck" auf Norwegen, sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor Anhängern in Syracuse im Bundesstaat New York.

Textgröße ändern: