The National Times - Baden-Württembergs Grüne weisen Bericht über Spitzenkandidatur von Özdemir 2026 zurück

Baden-Württembergs Grüne weisen Bericht über Spitzenkandidatur von Özdemir 2026 zurück


Baden-Württembergs Grüne weisen Bericht über Spitzenkandidatur von Özdemir 2026 zurück
Baden-Württembergs Grüne weisen Bericht über Spitzenkandidatur von Özdemir 2026 zurück / Foto: © AFP/Archiv

Die Grünen in Baden-Württemberg haben einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach eine Entscheidung für Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir als ihr Spitzenkandidat bei der Landtagswahl 2026 gefallen sei. "Es gibt keinen neuen Stand", erklärte der Landesgeschäftsführer der baden-württembergischen Grünen, Andreas Hamm, am Freitagabend in Stuttgart. "Wie bisher gilt weiter: Die Frage der Spitzenkandidatur wird in Ruhe geklärt und zu gegebener Zeit entschieden."

Textgröße ändern:

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Parteikreise in Baden-Württemberg berichtet, Özdemir solle der Spitzenkandidat der Grünen bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg werden. Der Bundespolitiker habe seinem Landesverband sowie Spitzen-Grünen im Bund zugesichert, als Spitzenkandidat anzutreten. Er solle die Nachfolge des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann antreten, der nach dieser Legislaturperiode nicht mehr kandidieren will.

Özdemirs Kandidatur für das Ministerpräsidentenamt werde offiziell erst vor der Sommerpause verkündet, schrieb die "Bild" weiter. Der grüne Bundesminister wolle dann auch seinen Verzicht auf eine Wiederwahl in den Bundestag bekannt geben.

Özdemir bestätigte den Bericht jedoch ebenfalls nicht. Auf "Bild"-Anfrage erklärte er: "Es gibt keinen neuen Stand. Winfried Kretschmann ist ein großartiger Ministerpräsident und ich habe einen der spannendsten Jobs, die es im Bund gibt."

S.Lee--TNT

Empfohlen

Mehr als 70.000 Teilnehmer bei neuen Schülerprotesten in Frankreich

Bei neuen Schülerprotesten in Frankreich sind landesweit mehr als 70.000 Menschen auf die Straße gegangen. Das Innenministerium in Paris sprach am Donnerstag von 71.500 Demonstranten. Etwa 55.000 von ihnen hätten an Protestaktionen vor Schulgebäuden teilgenommen. Die restlichen hätten sich an Protestmärschen beteiligt. Mehr als 500 Menschen seien festgenommen worden, knapp 50 Sicherheitskräfte seien verletzt worden, teilte das Ministerium mit.

Bundestag fordert breitere Datengrundlage bei Pränataltests

Für vorgeburtliche Bluttests, mit denen bestimmte genetische Auffälligkeiten beim ungeborenen Kind festgestellt werden können, sollen nach dem Willen des Bundestages genauere Regeln geschaffen werden. Die Abgeordneten votierten am Donnerstag in namentlicher Abstimmung mit großer Mehrheit für einen entsprechenden fraktionsübergreifenden Antrag. Mehr als hundert Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken fordern eine genauere Regelung, wann diese sogenannten "nicht invasiven Pränataltests" (NIPT) zur Feststellung von Trisomie-Erkrankungen angewendet werden sollen.

Ukraine-Team zu Gespräch mit Trump-Unterhändlern am Freitag und Samstag in den USA

Inmitten des Ukraine-Kriegs wird ein ukrainisches Verhandlungsteam am Freitag und Samstag in den USA mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Die Delegation werde mit Jared Kushner und Steve Witkoff sprechen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag gegenüber Journalisten. Die Gespräche sollten zwei Tage dauern. Auch ein europäisches Team solle dazustoßen.

Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück

Angesichts strafrechtlicher Ermittlungen ist der Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag, Stefan Politze, von seinem Amt zurückgetreten. "Die Immunitätsaufhebung und die Berichterstattung der letzten Tage darüber belasten das Amt", begründete der 61-Jährige am Donnerstag nach einer Fraktionssitzung in Hannover seinen Schritt. "Auch wenn ich fest von meiner Unschuld überzeugt bin, spüre ich die Belastung für die Partei, die Fraktion und mich."

Textgröße ändern: