The National Times - Putin will Militäreinsatz in der Ukraine "planmäßig" fortsetzen

Putin will Militäreinsatz in der Ukraine "planmäßig" fortsetzen


Putin will Militäreinsatz in der Ukraine "planmäßig" fortsetzen
Putin will Militäreinsatz in der Ukraine "planmäßig" fortsetzen / Foto: © Sputnik/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die "planmäßige" Fortsetzung des Militäreinsatzes in der Ukraine angekündigt. "Unsere Aufgabe ist es, alle gesetzten Ziele zu erfüllen und zu erreichen und dabei die Verluste zu minimieren", sagte Putin am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko. "Und wir werden dabei gleichmäßig, ruhig und nach dem ursprünglich vom Generalstab vorgeschlagenen Plan vorgehen."

Textgröße ändern:

Putin bestritt, dass die russische Armee Schwierigkeiten habe und zum Rückzug aus großen Gebieten insbesondere um Kiew gezwungen worden sei: "Unsere Aktionen in bestimmten Regionen der Ukraine dienten dazu, Kräfte zu binden, Schäden zuzufügen und die militärische Infrastruktur zu zerstören." Ziel sei es gewesen, "die Voraussetzungen für eine aktivere Operation auf dem Gebiet des Donbass zu schaffen", sagte der Kreml-Chef.

Auch verlaufe der Militäreinsatz nicht schneller, um die Verluste so gering wie möglich zu halten, sagte Putin. "Ich höre oft die Frage: Geht es nicht schneller?" Das ginge zwar, aber eine Intensivierung der Kämpfe "hätte leider auch Auswirkungen auf die Verluste".

Die Berichte über ein Massaker an Zivilisten im ukrainischen Ort Butscha bei Kiew bezeichnete Putin als Falschinformationen. Er verglich die Anschuldigungen gegen die russischen Streitkräfte mit Vorwürfen gegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, im Syrien-Krieg Chemie-Waffen eingesetzt zu haben: "Wir haben den gleichen Fake in Butscha."

Die ukrainischen Behörden hatten angegeben, nach dem Rückzug der russischen Truppen aus der Umgebung von Kiew Ende März in Butscha dutzende Tote gefunden zu haben.

In den Verhandlungen für ein Ende der Kämpfe warf Putin der ukrainischen Seite mangelnde Konsistenz in ihren Positionen vor. "Ich wurde gestern Abend informiert, dass die ukrainische Seite wieder etwas geändert hat", sagte er. "Ein solcher Mangel an Konsistenz in den grundlegenden Punkten schafft Schwierigkeiten."

A.Wood--TNT

Empfohlen

Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat das neue Sanktionspaket der USA gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag das nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossene Gesetz.

Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Explosion und einem Angriff mit Schusswaffen auf eine Polizeiwache im Norden Pakistans ist nach Angaben eines ranghohen Polizeibeamten auf mindestens 31 gestiegen. "Mindestens 31 Menschen, darunter 16 Polizeikräfte, sind bei dem Angriff und Selbstmordanschlag getötet worden", sagte der Beamte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die pakistanischen Gesundheitsbehörden meldeten zudem mehr als hundert Verletzte, von denen mehrere sich in kritischem Zustand befänden.

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Textgröße ändern: