The National Times - Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau

Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau


Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau
Kreml: Elf Festnahmen nach Angriff auf Konzertsaal in Moskau / Foto: © Moskva News Agency/AFP

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Konzertsaal in Moskau sind nach Angaben des Kreml elf Menschen festgenommen worden. Der Chef des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB, Alexander Bortnikow, habe Präsident Wladimir Putin über die "Festnahme von elf Personen, darunter alle vier Terroristen, die direkt an der Ausführung des Angriffs beteiligt waren", informiert, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Samstag aus einer Erklärung des Kreml.

Textgröße ändern:

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Angriff am Freitagabend auf die Konzerthalle im Moskauer Vorort Krasnogorsk für sich reklamiert. Es handelt sich um den folgenschwersten Angriff in Moskau seit mindestens einem Jahrzehnt.

Nach Angaben der russischen Ermittler vom Samstagmorgen erhöhte sich die Zahl der Toten auf mindestens 93. Es sei aber damit zu rechnen, dass auch diese Zahl noch steigen werde, teilte das Ermittlungskomitee im Onlinedienst Telegram. Die Menschen seien sowohl durch Schüsse getötet worden als auch durch das Einatmen von Rauch, nachdem in der Konzerthalle ein Feuer ausgebrochen war.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück

Angesichts strafrechtlicher Ermittlungen ist der Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag, Stefan Politze, von seinem Amt zurückgetreten. "Die Immunitätsaufhebung und die Berichterstattung der letzten Tage darüber belasten das Amt", begründete der 61-Jährige am Donnerstag nach einer Fraktionssitzung in Hannover seinen Schritt. "Auch wenn ich fest von meiner Unschuld überzeugt bin, spüre ich die Belastung für die Partei, die Fraktion und mich."

Klitschko: Russland zwingt Kiew vor Winter in Überlebenskampf

Die jüngste Welle russischer Angriffe auf Kiew hat die ukrainische Hauptstadt nach den Worten von Bürgermeister Vitali Klitschko schon vor dem Winter in einen Überlebenskampf gezwungen. "Jeden Tag gibt es neue Berichte über zerstörte Gebäude, über Verletzte oder tragischerweise Getötete, während sich der Beschuss unserer Stadt verschärft", sagte Klitschko am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Heute geht es ums Überleben."

Trump: Wer nicht von "Superintelligenz" spricht, ist ein "Feind"

US-Präsident Donald Trump hat allen gedroht, die weiterhin von "Künstlicher Intelligenz" (KI) sprechen. Wer nicht seinen neuen Begriff "Superintelligenz" nutze, sei nach Ansicht des Weißen Hauses "ein Feind", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Präsident hatte die Umbenennung Ende September verkündet. Zahlreiche Experten und Medien in den USA sprechen aber weiterhin von KI.

Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus

Schäden an einem Kindergarten, in Sicherheit gebrachte Schüler und Diplomaten sowie anhaltende Attacken auf Flughäfen: Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat ihre Angriffe auf Saudi-Arabien ausgeweitet. Eine von Riad angeführte Militärkoalition gab am Donnerstag bekannt, zwei auf Riad zusteuernde Raketen abgefangen zu haben. Kurze Zeit später trafen Trümmer einen Kindergarten und eine Gesundheitseinrichtung. Es handelte sich um die bisher größte Angriffswelle auf Saudi-Arabien seit dem Beginn des Iran-Kriegs, in den das Königreich immer weiter hineingezogen wird.

Textgröße ändern: